Roadtrip Portugal (Teil 2) – Die Westküste von Portugal

Roadtrip Portugal (Teil 2) – Die Westküste von Portugal

Roadtrip Portugal (Teil 2) – Die Westküste von Portugal 1280 1707 Madlen

Ein Roadtrip durch Portugal ist für viele ein Traum. Absolut zurecht, kaum ein Land ist so perfekt für einen Roadtrip geeignet.

Auf unserer ersten Etappe sind wir entlang der Algarve gefahren, dort waren wir fast eine Woche. Nun sollte es mit etwas größeren Schritten voran gehen. Das nächste große Ziel war Lissabon. Auf dem Weg dorthin sind wir aber noch einmal ans Ende der Welt gefahren.

Hier unsere gesamte Route: Roadtrip Portugal – Route, Highlights & Tipps

Teil 2 unseres Roadtrips: Die Westküste

Roadtrip Portugal Tag# 6

Sagres

Willkommen am Ende der Welt!

Das Ende der Welt & Die letzte Bratwurst vor Amerika

Bei einer Portugal-Reise darf ein Besuch am Cabo de São Vincente nicht fehlen! Es ist der westlichste Punkt des Europäischen Festlands und bis ins 14. Jahrhundert glaubte man, es sei das Ende der bekannten Welt. Hoch oben auf den 75m hohen Klippen steht ein Leuchtturm dessen Licht bis zu 45km entfernt gesehen werden kann. Es ist eines der hellsten Lichter in Europa. Der Blick von den Klippen ins Meer ist wirklich aufregend, schaut man in Richtung Strand wird man hier meistens unzählige Surfer beobachten können. Hier gibt es die besten Surfstrände Eurpoas. Das merkt man der kleinen Stadt Sagres auch an, hier ist man komplett auf Surf-Tourismus eingestellt. Beim durchqueren der Stadt, sahen wir zahlreiche Surf-Cafes, -schulen, -hostels und so weiter.

Zu empfehlen ist auch ein Besuch beim Bratwurst-Kultstand Die letzte Bratwurst vor Amerika! Super leckere Original Nürnberger und Thüringer Wurstspezialitäten gibt es hier und dazu auch noch eine Urkunde, als Beweis für den Besuch. Der Stand befindet sich direkt an der Klippe des Cabo de São Vincente.

Sagres an der Algarve - Roadtrip Portugal

Sagres

Man fühlt sich winzig am Cabo de São Vincente

Unser Fazit zu Sagres

Sagres ist auf jeden Fall einen Abstecher wert. „Muss man halt mal gesehen haben“. Einmal die Klippen hinabschauen reicht dann aber auch irgendwie. Zwischen all den Souvenirs und den Restaurant-Promotern kommt irgendwie keine richtig gute Stimmung auf. Aber allein wegen der leckeren Bratwurst würden schon nochmal wieder kommen. Die können wir echt empfehlen!

Unbedingt machen

#1 Bratwurst bei „Die letzte Bratwurst vor Amerika“ essen

Portugal Sagres Die letzte Bratwurst vor Amerika

Die letzte Bratwurst vor Amerika

Super lecker! Unbedingt mitnehmen wenn du dort bist.
Roadtrip Portugal Tag# 6

Cascais

Idyll ganz nahe bei Lissabon.

Romantisches Paradies nahe Lissabon

Von Sagres aus, ging es direkt ein großes Stück weiter bis nach Lissabon. Das Camp, welches wir uns ausgesucht haben, war eine weitere  halbe Stunde von Lissabon entfernt: Cascais. Dieser kleine Fischerort wird als malerisch und atemberaubend schön beschrieben. Sie ist eine wohlhabende Stadt, in der sich edle Häuser, sorgfältig gepflegte Parks und interessante kostenlose Museen befinden. Es gibt eine tolle Strandpromenade und viele kleine Cafes. Leider haben wir erst später erfahren, wie herrlich es hier sein muss. Unser Aufenthalt in Cascais beschränkte sich auf das Camp, aber es scheint ein echter Geheimtipp zu sein.

Unser Campingplatz lag direkt in der Nähe von dem Praia do Guincho im Serra de Sintra Nationalpark. Durch eine geschütze Dünenlandschaft ging es auf Holzstegen zum Praia hinunter. Wir kamen pünktlich zum Sonnenuntergang dort an, genoßen die letzten Sonnenstrahlen, das wilde Meer und schauten Surfern beim letzten Ritt auf den Wellen zu.

Unser Fazit zu Cascais

Wir haben nicht viel gesehen von Cascais, aber wir fanden es hier dennoch sehr schön. Unser Campingplatz lag direkt an einem Naturschutzgebiet und am Meer. Wir werden den Ort definitiv nochmal besuchen, denn irgendwie haben wir das Gefühl hier was verpasst zu haben.

Guincho bei Cascais in Portugal

Der Strand Guincho

Toll zum Surfen und zum in den Sonnenuntergang gucken.
Roadtrip Portugal Tag# 7

Lissabon

Das Herz von Portugal

Zeit für eine Sightseeingtour!

Auf Lissabon habe ich mich im Vorfeld riesig gefreut. Ich war vor etwa 2 Jahren schon einmal kurz hier, allerdings nur ein paar Stunden. Damals sind wir Abends einfach blindlings durch die Stadt gelaufen und sind aus dem Staunen kaum rausgekommen, weil es wirklich beeindruckend schön war.

Unser Startpunkt war der Rossio, der Praça de D. Pedro IV. Das ist ein riesiger Platz inmitten von Lissabon, der früher der wichtigste Handelsplatz war. Hier kann man die Bronzestatue von Pedro IV und zwei wunderschöne Brunnen bestaunen. Hier tummeln sich viele Einheimische, die zur Mittagspause in eines der vielen Cafes gehen, genauso wie knipsende Touristen.

Die zentrale Innenstadt

Wir wollten zum Praça do Comércio, der direkt am Hafen liegt. Vom Rossio ist dieser nämlich nur rund 10 Minuten zu Fuss entfernt und bietet einen guten Blick auf das Meer. Der Weg führte uns geradewegs am Elevador de Santa Justa vorbei! Wir kamen aus dem Staunen nicht mehr raus – mitten in der Stadt war dieser gewaltige 45m hohe Kolloss. Dieser verbindet bereits seit 1901 den Stadtteil Baixa mit dem Viertel Chiado in der Oberstadt. Eine Fahrt mit dem Aufzug kostet nur 1,50€, man muss aber etwas Wartezeit in Kauf nehmen. Bei unserem Besuch standen sehr viele Leute an, daher haben wir darauf verzichtet.

Am Hafen angekommen, mussten wir erst einmal eine kleine Pause am Wasser machen. Von hier aus, hat man einen super Blick auf die Cristo Rei Statue, die direkt neben der roten Brücke Ponte de 25 Abril aufragt. Die Statue wurde nach dem Vorbild der berühmten Christusstatue in Rio de Janeiro gebaut. Die Statue selbst kann auch besichtigt werden, auf 82m Höhe gibt es einen Aussichtspunkt. Vom Praça do Comércio ist der Blick auf die Statue aber auch toll – vor allem bei Sonnenuntergang ist hier viel los. Einheimische, wie Touristen genießen hier die letzten Sonnenstrahlen, lauschen den Musikern, essen und trinken. Bei diesem Besuch hatten wir mit dem Wetter nicht ganz so viel Glück.

Der bekannte Aufzug in Lissabon

Elevador de Santa Justa

Liegt zwischen dem Rossio und dem Praça do Comércio.
Eine Hausfassade in Lissabon Portugal

Typisch Potugiesisch

sind die blauen Fliesen
Der Rossio in Lissabon

Rossio

Die schönen Springbrunnen auf dem Rossio.
Arco da Rua Augusta in LIssabon_Portugal

Arco da Rua Augusta

Das Tor führt auf den großen Handlesplatz.

Hoch hinaus in den Stadtteil Alfama

Wir entdeckten von hier aus, das Castelo de São Jorge. Eine Burgruine, die hoch oben auf einem Hügel liegt. Wir machten uns auf den Weg dorthin. Und zwar mitten durch die engen Gassen Lissabons. Auf dem langen, langen Weg bergauf kamen wir an der Catedral Sé Patriarcal vorbei. Die im Jahre 1147 erbaute Kirche ist nicht nur die älteste sondern auch die bedeutendste Kirche der Stadt, der Eintritt ist kostenlos, was aber Unmengen von Touristenströmen anlockt. Wir ließen diese Sehenswürdigkeit aus und liefen weiter steil bergauf. Zwischen all den Tuk-Tuks, Straßenbahnen und Reisebussen zu laufen war eine kleine Nervenprobe, da die Straßen sehr eng sind und man ziemlich aufpassen muss.

Nach ca. einer halben Stunde Fußmarsch standen wir vor dem Castelo de São Jorge. Und mit uns hunderte Touristen. Der Eintrittspreis von 13€ erschien uns, nur für eine gute Aussicht, recht teuer. Wir machten uns daher lieber auf Entdeckungstour in den Gassen und siehe da! Nach ein paar Ecken hatten wir unseren Privatblick über die Stadt und das Meer. Bairro do Castelo, eine Terrasse, von der man einen wahnsinns Blick hat. Und das ganz umsonst! Unterhalb der Terrasse sind alte Ruinen, die komplett mit Graffities übersäht sind.

Lissabon Portugal Linie 28

E 28

Die Linie 28E fährt durch die ganze Altstadt Lissabons.
Streetart in Lissabon - Portugal

Alfama

Streetart in Lissabon im Stadtteil Alfama.
Aussicht über Lissabon - Portugal

Kostenloser Ausblick

Dieser Ausblick über die Stadt ist auch umsonst: „Miradouro Sophia de Mello Breyner Andresen“.
Eine Fahrt in der E28 in Lissabon - Portugal

Eine Fahrt in der E 28

Huiii, richtig gemütlich und rappelig.
Ruine in Lissabon - Roadtrip Portugal

Ruine

Hier hat ein Künstler einige seiner ``Werke`` platziert.

Die berühmte Linie 28E

Auf dem Rückweg, wollten wir unbedingt mit der Eléctrico 28 fahren. Die historische Straßenbahnlinie fährt durch die Altstadt und kommt an einigen Sehenswürdigkeiten vorbei. Wir hatten Glück und ergatterten zwei Plätze und genossen die Fahrt. Wir konnten leider nur ein kurzes Stück mitfahren, aber die Bahn steuert insgesamt 40 Haltestellen an. Linie 28E pendelt zwischen Campo Ourice und Martim Moniz. Eine Fahrt kostet 2,85€, dass Ticket kann direkt beim Fahrer gekauft werden. Ein 24-Stunden-Ticket für den gesamten Nahverkehr von Lissabon kostet nur 6€ und gelten auch für Tram, U-Bahn und Bus! Vorsicht! Es werden auch Tramfahrten von Reisunternehmen (ab Praça do Comércio) angeboten. Diese kosten mal eben ab 20€!

Unser Fazit zu Lissabon

Irgendwie hat uns Lissabon ziemlich enttäuscht. Es war voller Touristen, Reisebusse, Tuktuks und Stress. Es war laut, eng und überall hatte man das Gefühl „abgezockt“ zu werden. Dieses Lissabon war ganz anders, als das zwei Jahren zuvor. Vielleicht war unsere Erwartungshaltung zu hoch, oder das Timing schlecht. Uns hat es leider nicht so gut gefallen wie erhofft.

Wir werden trotzdem irgendwann noch mal wieder kommen. Nur nicht mehr im Sommer, sondern eher in den touristenarmen Monaten.

Roadtrip Portugal Tag# 8

Sintra

Ein Märchen(ur)wald

Nun sollte es weiter nach Nazaré gehen, auf dem Weg dorthin wollten wir aber unbedingt einen Abstecher nach Sintra machen. Die Stadt liegt inmitten der pinienbedeckten Hügel der Serra de Sintra. Durch die günstige Lage und das kühlere Klima, ließen sich hier im 19. Jahrhundert viele Adlige und andere reiche Portugiesen nieder. Dadurch entstanden hier aufwändige Residenzen, Paläste und Gärten. Wir fuhren zum Parque de Monserrate, einer riesigen Gartenanlage der Tuchfabrikenten-Familie Cook. Über Jahrhunderte hindurch wurden hier seltene und zum Teil wenig bekannte Pflanzen aus aller Welt angesiedelt. Riesige Zypressen und Korkeichen, die mehrere Meter Durchmesser hatten. Pflanzen und Blumen, die wir zuvor noch nie gesehen haben – wir kamen aus dem Staunen nicht mehr raus.

In der Mitte des Parks befindet sich das arabisch-inspirierte Monserrate Palast. Im Inneren ist das Gebäude mit unglaublich feinen Marmorarbeiten bearbeitet. Wir konnten uns nicht vorstellen wie reich diese Familie gewesen sein muss. Man kann den gesamten Palast besuchen, die meisten Räume sind aber noch leer, da sich das Gebäude noch in der Wiederherrstellung befindet. Bis vor wenigen Jahren war hier fast alles vom Regen zerstört worden.

Exotischer Baum im Park MOntserrat in Sintra -Portugal

Dschungelfeeling

Jede Menge Pflanzen wurden hier gesammelt.
Palast Monserrate Sintra Portugal

Der Palast Montserrat

Sehr beeindruckend wieviel Arbeit in jedem einzelnen Gang steckt.
Eine Ruine Parque de Monserrate Sintra - Portugal

Eine Ruine

Echt oder nur Deko?
Der Palast Montserrat in Sintra - Portugal

Palast Montserrat

Der Palast wurde nach einem indischen Vorbild entworfen.
Das Haus Montserrat in Sintra - Portugal

Das Haus Montserrat

Feinste Marmorarbeiten.

Parque Montserrat Infos & Preise

Die Wege hier sind recht weit, man hat dadurch die Möglichkeit sich mit einem Golfcar-Bus z.B. vom Palast bis zum Ausgang fahren zu lassen. Eine Fahrt kostet 2,50€ pro Person. Wenn man aber halbwegs gut zu Fuß ist, ist das nicht notwendig.

Der Eintritt in den Park kostet 8,50€ p.P., ist es aber allemal wert. Man hat die Möglichkeit eine geführte Tour zu machen, allerdings liegen am Eingang auch Flyer mit den wichtigsten Infos zum Park aus.

Wichtig: Man sollte genügend Zeit mitbringen, da der Park sehr weitläufig ist. Der Park schließt um 20 Uhr.

In Sintra gibt es noch viele weitere Schlößer und Parks, hier findet ihr eine Übersicht, inkl. Infos zu Preisen und Öffnungszeiten.

Unser Fazit zu Sintra

Sintra ist wunderschön! Dieser kleiner Ort ist wirklich unglaublich. Unzählige Paläste und Parkanlagen verbergen sich hier oben. Wie aus einem Märchen entsprungen wirken die verwunschenen Gebäude. Auch das Dörfchen sieht charmant aus. Wir waren richtig begeistert von der üppigen Natur und den fantastischen Palästen.

Wer Ruhe sucht, die Natur liebt und in Häusern aus einer anderen Zeit wandelt, der ist hier genau richtig.

Roadtrip Portugal Tag# 8 & 9

Nazaré

Nazaré – Auf der Suche nach den Big Waves

Auf Nazaré haben wir uns im Vorfeld besonders gefreut. Nachdem uns ein Freund davon berichtet und wir viele Videos von den imposanten Wellen gesehen hatten, stand fest, dass hier ein Stopp zwischen Lissabon und Porto nötig sein wird. Wir haben uns auf eine Empfehlung hin für eine Nacht im Hotel „Adega Oceano*“ entschieden.

Das kleine Hotel liegt zentral an der Strandpromenade und ist mit glatten 50€ pro Nacht sehr günstig. Für weitere 5€ ist sogar noch ein Frühstück inklusive! Bei unserer Ankunft war ziemlich viel los am Strand, zufällig fand nämlich gerade die Beach-Soccer-Weltmeisterschaft statt! Teams aus Mexico, Russland und auch Deutschland trainierten und spielten hier. Am Abend sollten wir das deutsche Team auch noch in einer Bar kennenlernen.

Nazare Strand Portugal

Nazaré

Super entspanntes Stimmung bei tollem Licht.

Unser Restaurant-Tipp in Nazaré

An der Promenade gibt es eine Vielzahl von Bars, Cafes und Restaurants. Im Reiseführer fanden wir in einer kleinen Randnotiz das Fischlokal A Tasquinha, welches mit günstigen Preisen, gutem Essen und sehr freundlichen Personal beschrieben wurde. Das Lokal können wir nach unserem Besuch auch uneingeschränkt empfehlen. Die Portionen sind riesig, der Fisch ist frisch und unglaublich lecker. Es liegt der kleinen Gasse R. Adrião Batalha 54, keine 5 Minuten vom Strand entfernt. Wir verbrachten hier einige Stunden mit Essen, einer spontanen Portweinverkostung und langen Gesprächen mit Carlos, einem der Kellner. Er gab uns auch eine Menge Tipps für kurze Trips in der Nähe von Nazaré, sowie auch eine ausführliche ToDo-Liste für Coimbra mit auf den Weg. Da er einen alten Freund aus Studienzeiten dort hat, den er lange nicht gesehen hat, gab er uns eine kurze Notiz für ihn mit. Damit war klar – nächster Stop: Coimbra!

Der Leuchtturm von Nazaré

Am zweiten Tag in Nazaré besuchten wir die Forte de Sao Miguel, der Leuchturm an Nazarés Klippen. Von hier aus hat man einen wahnsinns Ausblick in alle Richtungen. Man muss etwas mutig sein, wenn man vom Leuchtturm an die vorderste Spitze laufen möchte. Der Weg führt über zwei nicht mehr ganz so stabile Leitern in die Tiefe. Aber es lohnt sich! Am Fuß des Leuchtturms kann man Einheimischen beim Angeln zusehen, oder einfach nur die Aussicht auf die wilden Wellen genießen. Von hier oben entdeckten wir eine Bucht, in der die Wellen besonders spektakulär an die Klippen peitschen und kraxelten auf einem Pilgerweg hinunter.

Brandung in Nazare Portugal

Big Waves

Haushohe Wellen!
Der schöne Nordstrand in Nazare Portugal

Nordstrand

Wunderschön zum entspannen und Wellen gucken.
Brandung in Nazare Portugal

Nazares Wellen

Wir könnten uns das stundenlang anschauen.

O Sitio – Nazaré von oben

Am späten Abend wollten wir den Sonnenuntergang vom 328m hochgelegenen Stadtteil O Sitio anschauen. Von hier oben hat man einen tollen Blick auf die Stadt und das Meer. Es gibt hier viele hübsche kleine Restaurants, einen großen Marktplatz und die Nossa Senhora da Nazaré zu bestaunen. Wir fuhren vom Strand mit der Nazaré Funicular (Zahnradbahn) bis Sitio. Die Bahn wurde im Jahr 1889 erbaut, damals noch mit Dampf betrieben wird sie inzwischen elektrisch betrieben und ist sehr komfortabel. Ein Ticket kostet 2,40€ und kann beim Fahrer gekauft werden. Die Bahn fährt alle 15 Minuten und ist von 7:30 Uhr bis 24:00 Uhr geöffnet.

Eine Kirche in nazare Portugal

Unsere Liebe Frau von Nazareth

Die Kirche „Nossa Senhora da Nazaré“ ist in O Sitio bei Nacht. Gut mit der Seilbahn vom Strand aus zu erreichen ist.
Nazare O Sitio Klippe Portugal

O Sitio

Sieht ganz schön gefährlich aus
Blick auf Nazare

Von oben.

Der Blick von O Sitio über die Stadt.

Unser Fazit zu Nazaré

In Nazaré gibt es nicht nur einen tollen Strand, viel Sonne und die eine oder andere Welle. Es gibt wahnsinnig schöne Ausblicke, unfassbar nette Bewohner und auch für Partystimmung ist gesorgt (wenn man das möchte). Wir haben in den zwei Tagen nicht viel gemacht, außer im Sand zu liegen und die Wellen zu beobachten und Dosenbier zu trinken.

Aber. Das war großartig.

Dosenbiermomente am Strand von Nazare Portugal

Mehr Portugal-Infos

→ Die gesamte Route: Portugal Route & Highlights
Kostet Roadtrip Portugal Hier erfährst du unsere Kosten.
→ 
Was du einpacken solltest erfährst du in unserer Portugal Packliste.
11 Dinge, die du in Portugal machen musst

→ Dein erster Roadtrip? Hier haben wir Tipps zur Planung 
→ Was muss alles mit? Unsere Road-Trip-Packliste (Für Camper mit Zelt)

Und nu?

Wir haben unseren Reisebericht über die Erlebnisse auf dem Roadtrip durch Portugal in drei Teile geteilt. Das hier ist der erste. Schau Dir auch die anderen beiden Posts an!

Unser kostenloser Roadtrip Guide wartet schon auf dich!

Abonniere unseren Newsletter und erhalte ein kostenloses E-Book!

Unser Guide für Road-Trip Anfänger

Lerne mit unserem Guide was du für deinem ersten Roadtrip wissen musst und bleib mit uns in Verbindung!

*Volle Transparenz: Hinter den mit (*) gekennzeichneten Links stecken sogenannte Empfehlungs-Links. Das heißt, wenn du ein Produkt über den Link kaufst, erhalten wir eine kleine Provision. Wichtig: Für dich bleibt beim Preis alles beim Alten!

Madlen

Ich bin 32 Jahre alt, lebe und arbeite in Dortmund. Ben und ich versuchen so oft es geht die Welt zu entdecken und euch an all den schönen Orten teilhaben zu lassen.

Alle Posts von Madlen
2 Kommentare
  • Oh, wie schön – ihr wart auch in Nazaré! Dort habe ich mehrere Tage verbracht (am Nordstrand) und habe die dicken Wellen bestaunt. Im Dezember waren wir auch dort zum Big Wave Contest – wenn sich die irren Surfer in diese Monsterwellen stürzen – total verrückt, aber schön anzuschauen! 😉
    https://movingroovin.de/nazare-big-wave-challange/

  • Hey Mandy, den Nordstrand fanden wir sogar noch schöner als den Strand vor der Stadt 🙂 Die Wellen waren zwar schon recht ordentlich als wir dort waren, aber Im Herbst oder Winter müssen wir auch noch einmal nach Nazaré. Wir kennen das Spektakel bisher nur aus Videos.