11 Dinge, die du in Amsterdam machen musst

11 Dinge, die du in Amsterdam machen musst

11 Dinge, die du in Amsterdam machen musst 1280 853 Madlen

Amsterdam ist eine der schönsten Städte Europas. Für ihre wunderschöne Architektur sind niederländische Städte ja bekannt, aber was uns an Amsterdam so extrem gut gefällt, ist vor allem die liberale Atmosphäre. Das Lebensgefühl der Amsterdamer ist so leicht und unbeschwert. Wirklich niemanden kümmert es hier wie du dich kleidest, ob du Punk, Raggae-Fan, oder Metaller bist. Ob du lesbisch, schwul oder sonst irgendwie „anders normal“ bist. Und genau das macht die Stadt zu einem Ort voller Vielfalt.

Und dann gibt es hier natürlich auch einfach mal richtig viel zu sehen und zu erleben! Hier findest du unsere Tipps für deine nächste Städtereise nach Amsterdam.

Am Ende findest du noch einige Reisetipps, z. B. wie du am besten in Amsterdam parkst oder welchen Reiseführer wir empfehlen. Viel Spaß beim Stöbern 🙂

Amsterdam bei Nacht Grachtengürtel Fahrrad

1. Entdecke Amsterdam vom Wasser aus

„Mhmhm, wow Standard-Touriprogramm. „ wirst du jetzt denken, aber eine Grachtenfahrt ist einfach ein absolutes Muss in Amsterdam. Vom Wasser sieht die Stadt völlig anders aus und so entspannt wie in einem Boot kann man die Stadt kaum erkunden. Die Touren führen an einigen Sehenswürdigkeiten vorbei und du erfährst nebenbei interessantes über Orte und Menschen der Stadt.

Unsere erste Grachtenfahrt fand nachts statt. Die vielen Brücken, Museen und Wohnhäuser waren wunderschön beleuchtet, ein leichter Nebel quoll durch die Grachten, was die Stimmung umso diffuser machte. Die Fahrt dauerte etwa eine Stunde, die Tickets hatten wir vorab online gebucht, dass ist oft etwas günstiger.

Wo fahren die Boote ab?
Es gibt zwei Haupt-Abfahrts-Punkte: Direkt vor dem Hauptbahnhof  und beim Anne-Frank-Huis. Die Touren dauern zwischen 60 und 90 Minuten und du fährst an vielen Sehenswürdigkeiten vorbei. Die meisten Touren verfügen über Audioguides in mehreren Sprachen.

Tipp: Online buchen und sparen!
Wenn du online buchst, sparst du meist ein paar Euros! Schau am besten mal hier* vorbei.

Alternativ: Eigenes Boot mieten
Ein Führerschein ist hier nicht notwendig. Man wird kurz eingewiesen und es kann los gehen. Megacool finden wir und muss beim nächsten Besuch unbedingt mal gemacht werden. Das kannst du z.B. hier mieten.

Mit vielen Leuten: Private Tour!
Wenn du mit mehreren Leuten vor Ort bist, lohnt es sich ein privates Boot zu mieten. Das gibt’s zum Beispiel hier*.

Amsterdam Gracht bei Nacht Langzeitbelichtung

2. Schaukel auf der höchsten Schaukel Europas!

„Over the Edge“ – Über dem Abgrund. So heißt die höchste Schaukel in ganz Europa.

Die Schaukel befindet sich in 100 Metern Höhe, auf dem Dach des A´DAM Lookout im Stadtteil Noord. Das erreichst du ganz einfach, indem du hinter dem Hauptbahnhof auf eine der kostenlosen Fähren springst. Sie fahren alle paar Minuten.

Ein bisschen Mut gehört schon dazu die Beine über einen Abgrund zu schwingen und den Blick in die Tiefe auch genießen zu können. Für wen das alles nichts ist, der kann zumindest die tolle Aussicht in der 360-Panorama Bar über die ganze Stadt genießen.

Adam Lookout Schaukel Amsterdam

Wir haben die Schaukel natürlich höchst persönlich getestet und unser Fazit: Buchse voll! Eigentlich hatten wir keine Angst vor der Höhe, es fühlte sich nur etwas unsicher an. Du sitzt auf einem Metallsitz und wirst mit einem Gurt daran befestigt. Die Schaukel wird durch eine Art Hydraulik bewegt und vor allem der erste Anstoß war überraschend heftig.

Alles in allem aber eine tolle Erfahrung die Stadt mal wieder aus einer anderen Perspektive zu sehen.

Spar-Tipp 1: Es gibt 1 € Vergünstigung, wenn du dein Ticket online buchst: Hier.
Spar-Tipp 2:
Wenn du sowieso eine Grachtenfahrt planst, lohnt sich dieses Kombi-Angebot: Grachtenfahrt & Adam Lookout*

03. Bummel in De Hallen Amsterdam!

Du liebst leckeres Essen? Und du stöberst gern in Shops, die Kreatives und Selbstgemachtes verkaufen? Dann solltest du unbedingt in De Hallen vorbeischauen! De Hallen ist ein ehemaliges Bahndepot und für uns einer der coolsten Plätze in der Stadt. Viele Kreative und Unternehmen haben sich hier niedergelassen und verkaufen z.B. Mode, handgefertigte Keramik und sogar Kunst für kleines Geld. Richtig toll, wir haben hier ’ne halbe Ewigkeit in den Geschäften und Ständen gestöbert.

Und dann gibt es hier eben auch noch richtig leckeres Essen. Nebenan befinden sich die Foodhallen: Thailändisch, mexikanisch, amerikanisch oder lieber spanisch? Hier wird jeder fündig und wunschlos glücklich hinausrollen. 

Unser Tipp: Die Falafel-Platte für 2 bei Maza! Dat smaakt goed 🙂

Wer: De Hallen Amsterdam, Wo: Bellamyplein 51, Wann: tägl. 07:00 – 01:00 Uhr, Wie: Tram 7 & 17

04. Wohne auf einem Hausboot!

Es ist die niederländischte Sache überhaupt – zumindest in meiner Vorstellung: Einmal auf einem richtigen Hausboot wohnen! Umgeben von Wasser, ein paar Enten und idealerweise ein bisschen Natur. Den ersten Kaffee auf einer Terrasse oder an Deck – wie toll muss das sein!

Um die 2500 Hausboote gibt es in Amsterdam, die nach dem 2. Weltkrieg vor allem gegen die zunehmende Wohnungsnot dienten. Damals waren es noch restaurierte Holzboote, heute handelt es sich zunehmend um feststehende Häuser die auf schwimmenden Pontons liegen. Fahren können diese übrigens leider nicht.

Inzwischen gibt es in Amsterdam ein paar Boote, die man mieten kann. Allerdings muss man etwas im Voraus buchen, da sie sehr beliebt sind. Von traditionell und urig bis supermodern ist wirklich alles dabei.

Hausboote findest z.B. auf Airbnb und Booking.com. Einfach bei den Filter-Einstellungen auf „Boote“ klicken und et voila! Wir haben hier schon einmal ein paar tolle Hausboote herausgesucht:

Weiter unten findest du weitere Empfehlungen für Unterkünfte in Amsterdam von uns.

Tipp: Wenn du noch nicht bei Airbnb angemeldet bist, kannst du dich über diesen Link registrieren. Du bekommst dann sofort 25€ Startguthaben geschenkt!

Artikelempfehlung: Unser erster Amsterdam-Besuch (da haben wir auf einem Hausboot gewohnt!) 

05. Erkunde das Rotlichtviertel bei Nacht!

Egal ob du einfach nur mal gucken willst oder eine rauschende Partynacht feiern willst, den bekannten Red Light District solltest du auf jeden Fall besuchen und das am besten bei Nacht. Denn dann erwacht das Viertel erst richtig zum Leben und du kannst in ein ganz anderes Amsterdam abtauchen.

Viele bunte Neonröhren beleuchten die vollen Bars und die über 400 Schaufenster in denen sich die Damen anbieten. Die Stimmung ist hier ganz anders als im Rest der Stadt: Junggesellenabschiede, neugierige Touristen, Partyvolk und natürlich auch ein paar Leute die mehr suchen als „nur mal gucken“.

Das Viertel hatte für uns persönlich aber wenig verruchtes. Hier und da zwinkerte uns eine nackte Dame zu, aber irgendwie fühlte es sich wie eine Kulisse aus einem 80er-Jahre Erotikfilmchen an. Irgendwie versaut und nett zugleich. 

Es gibt geführte Touren durch den Red Light District. Anwohner zeigen dir ihre Gegend und du erfährst viel zur Geschichte und natürlich auch ein paar Geheimtipps, z.B. Informative Rotlichtviertel-Tour auf Deutsch*.

Diese Tour führt dich noch tiefer in die liberale Welt der Prostitution und Cannabis: Red Light District und Coffeeshop-Tour*

Amsterdam – Stadt der Sünde

Some tourists think Amsterdam is a city of sin, but in truth it is a city of freedom. And in freedom, most people find sin.

– John Green –

06. Besuche mindestens ein Museum!

Perfekt für schlechtes Wetter und Museen sind eh immer toll. Vor allem in Amsterdam gibt es SO VIELE tolle Museen die einen Besuch wert sind. Die für uns bisher spannendsten zeigen wir dir hier mal.

Unser Tipp: Wenn du mehrere Museen besuchen möchtest empfiehlt sich die I Amsterdam-Card. Damit erhältst du freien Eintritt in 44 Museen & andere Attraktionen. Du kannst zwischen Ein- und Mehrtages-Pässen wählen: Mehr Infos zur I Amsterdam-Card*.

Rembrandts Nachtwache

Rembrandts Nachtwache

Rijksmuseum

Das wohl bekannteste Museum in Amsterdam. Es wurde 2013 nach 10 Jahren Renovierungsarbeiten feierlich wiedereröffnet. Es beherbergt Gemälde alter Meister wie z.B. Vincent Van Gogh, Johannes Vermeer, Frans Hals oder Rembrandt van Rijn.

Das Besondere an dem Museum ist sein Aufbau. Denn hier werden Gemälde, Kleidung, Möbel usw. anhand von Epochen zusammen präsentiert. So steht dann auch mal ein Giraffen-Skelett zwischen afrikanischer Malerei und Kartenmaterial aus der selben Zeit. Dadurch wird die Epoche buchstäblich erlebbar. Nehmt euch an dem Tag am besten auch nix anderes vor, man braucht sehr viel Zeit um alles zu sehen.

Tickets Rijksmuseum kaufen*(ohne anstehen)

Moco-Museum

Für Fans von moderner Kunst und Streetart ist der Besuch ein absolutes Muss. In einer wunderschönen, alten Villa werden die Werke von Arsham, Banksy, Basquiat, Haring, Hirst, JR, Koons, Kusama, KAWS & mehr präsentiert. Es gibt wirklich viel zu sehen, aber du solltest früh da sein. Die Räume sind nämlich extrem klein und ab Mittag war es bei unserem Besuch echt ganz schön voll. Solltest du es dennoch erst später schaffen, empfehlen wir dir Online-Tickets zu kaufen. Damit kannst du ganz cool an der Warteschlange vorbeigehen.

Im Keller befindet sich ein kleiner Shop, in dem man vor allem Banksy-Merch kaufen kann. Im Außenbereich befinden sich ein kleiner Skulpturengarten, der auch richtig schön ist.

Tickets Moco-Museum kaufen* (ohne anstehen)

Amsterdam Moco Museum Villa
Amsterdam Moco Museum Moderne Kunst Banksy

Venustempel Sexmuseum (Penis Museum)

Und zu guter Letzt noch ein Museum der eeetwas anderen Art. Zu sehen gibt es: Penisse! Penisse auf Fotos, Penisse auf Gemälden, Penisse aus Elfenbein oder Holz. Jap, Sextoys aus Zeiten um die Jahrhundertwende. Und das wars auch eigentlich schon. Gehört zur Kategorie „kann man mal machen, muss aber nicht“, aber ich fand es unterhaltsam und für 3 € Eintritt kann man nicht viel falsch machen. Nach dem Rundgang war ich allerdings wirklich sehr froh auch mal wieder in Gesichter zu blicken. Das Museum befindet sich übrigens direkt gegenüber vom Hauptbahnhof, in der Damrak 18.

07. Dreh ´ne Runde in Chinatown!

Ganz richtig, in Amsterdam gibt es eine chinesische Gemeinschaft! Das kleine China liegt direkt neben dem Red Light District. Man kann also beides ganz gut miteinander verbinden.

Das wichtigste direkt vorweg: Hier gibt es super Lokale die ganz traditionell kochen und dementsprechend meeega lecker sind. Wir sind der kleinen Garküche „The Bird“ gelandet, die uns echt umgehauen hat. Man bekommt riesige Portionen, die keine 2 Meter hinter einem zubereitet werden. Man sitzt mangels Platz dicht an dicht, aber irgendwie ist diese Kuschelei mit Fremden nicht wirklich unangenehm. Die Preise sind aber doch recht hoch. Wir haben pro Portion zwischen 10 und 13 € bezahlt. Schräg gegenüber gibt es übrigens noch ein Restaurant mit dem selben Namen. Allerdings sieht es darin deutlich langweiliger aus.

Wer: The Bird, Wo: Zeedijk 72-74, Wann: tägl. 12 -23 Uhr, Wieviel: etwas teuer

Ansonsten ist das Viertel sehr entspannt und gar nicht so hektisch wie wir uns ein „Chinatown“ vorgestellt haben. Es gibt einen buddhistischen Tempel, der kostenlos besichtigt werden kann. Der Fo Guang Shan He Hua Tempel. Wir haben es leider nicht mehr hineingeschafft (waren mal wieder zu spät dran).

Wer: Fo Guang Shan He Hua Tempel, Wo: Zeedijk 106-118, Wann: Mo. geschlossen, Di. – Sa. 12-17 Uhr, Wieviel: kostenlos

08. Finde ein Andenken auf einem Markt

Märkte Amsterdam: Die Klassiker

Zum Albert Cuypmarkt haben wir es noch nie geschafft (Schande!), aber klingt sehr interessant: Ein riesiger Freiluftmarkt auf dem Waren aus der ganzen Welt angeboten werden: Lebensmittel, Stoffe, Möbel, Antiquitäten und so weiter. Den Markt gibt es seit über 100 Jahren und er ist auch bei den Niederländern sehr beliebt.

Klassiker Nr. 2: Der Blumenmarkt! Okay, wir müssen gestehen, dass wir ihn nicht wirklich spannend fanden. Hier gibt es (wie der Name erahnen lässt) viele, viele Blumenzwiebeln. Überall die gleichen, zum gleichen Preisen, in der gleichen Verpackung. Joa, also vielleicht haben wir auch einfach nur einen doofen Tag erwischt. Aber eine tolle Entdeckung gab es dann doch noch! Direkt neben dem Markt, in einer klitzekleinen Tür gibt es ein tollen kleinen Laden: Das Antiquarian Hoogkamp (Spiegelgracht 27). Hier werden alte Drucke von z. B. botanischen Zeichnungen, alte Werbeanzeigen oder Kartenmaterial verkauft. Wirklich unheimlich schön und noch nichtmal teuer.

Märkte Amsterdam: Unsere Insider-Tipps

Flohmarkt Trödelmarkt

Flohmarkt in den IJ-Hallen

Vielleicht hast du schon davon gehört. In den IJ-Hallen findet einmal im Monat der größte Flohmarkt Europas statt. In der NDSM-Werft, die auch schon sehr beeindruckend sein soll, gibt es alles was du dir vorstellen kannst. Mit einer kostenlosen Fähre kannst du dich direkt vom Hauptbahnhof zur Werft fahren lassen.

Unser Artikel dazu: Ist der größte Flohmarkt Europas auch der Beste?

Waterlooplein-Market

Eine Mischung aus Trödel, gebrauchten Rädern, alten Büchern, neuen handbedruckten Klamotten, alten Vintage-Klamotten und Amsterdam-Merchkrams findest du auf dem Waterlooplein. Total kurioser Klimbim und coole Klamotten stehen hier nebeneinander. Toller kleiner Markt für Vintage-Liebhaber.

Sundaymarket

Jeden ersten Sonntag im Monat findet der Sundaymarket im Westergas (Amsterdam Ost) statt. Ein richtig schöner kleiner Markt für Designer, Künstler und Kreative. Meist noch nichtmal teuer, findet sich hier echt alles mögliche: Vintage, Schmuck, Mode, Inneneinrichtung, Illustrationen und ganz viel kreative Dinge eben. Ganz große Empfehlung! Vor dem Gebäude findet gleichzeitig auch ein Trödelmarkt statt.

09. Iss einen Snack aus einem FEBO-Automaten!

Febo-Automaten-Läden. Im Amsterdam findet man sie überall. Das sind im Prinzip Geschäfte mit Automaten drin, in denen befinden sich wiederum Snacks, wie Kroketten, Frikandeln, Hot Dogs, Käsesufflé usw.. Vielleicht musst du dich überwinden, denn so richtig lecker sehen die Dinger meistens nicht aus, sind sie aber! Einfach Geld einwerfen, Türchen der Wahl öffnen und mal probieren. Die Snacks werden den ganzen Tag lang frisch zubereitet. In manchen Febo-Läden gibt es sogar Personal.

Febo Automat Amsterdam Holland

Diese holländischen Leckereien solltest du außerdem auch unbedingt probieren:

Die niederländische Küche ist nichts für Gourmets, sondern (wenn man uns fragt) eher für den „einfachen“ Gaumen. Klingt total negativ, aber so meine ich es gar nicht. Wir lieben die niederländische Snacks, liegt bestimmt auch ein bisschen an den vielen (in Deutschland meist unzulässigen) Geschmacksverstärkern. Hier sind weitere Leckereien für einen eingehenden Geschmackstest:

  • Kibbeling
    Oh ja, in fett gebackene Kabeljau-Stückchen. Mit einer dicken Knobi-Sauce dazu. Mhhh. Super lecker! Unterschätzt die Portionen nicht, es ist extrem mächtig.
  • Bitterballen
    Kartoffelbrei mit Rinderbrühe und Rinderstückchen gemischt und dann in praktischer Kugelform paniert und frittiert. Dazu gibt´s eine leckere Honig-Senf-Sauce. Geht richtig gut zum Bier und ist in nahezu jeder Kneipe zu bekommen.
  • Krokett
    Kartoffelbrei-Kroketten mit Fleisch oder Garnellen. Gibt es zu Fritten dazu, geht aber auch ohne super.
  • Pannekoeken
    Eierpfannkuchen herzhaft oder süß. Die besten soll es angeblich im Pancakes Amsterdam geben.
  • Vla
    Superleckerer dickflüssiger Pudding, gibt es auch schon in Deutschland (in NRW). Kann man in jedem Supermarkt in großen Eimern kaufen.

10. Shoppe bis zum Umfallen in Amsterdam!

Shoppen kannst du in Amsterdam echt bis zum Umfallen. In den kleinen Gassen gibt es ausgefallene kleine Boutiquen, in denen es von Designer-Mode, Kunst, Antiquitäten und Kurioses gibt. Große Ketten findet man hier eher selten. Das beliebteste Shopping-Viertel sind die 9 Straatjes, neun kleine Straßen in denen es unterschiedlichste Shops gibt: Mode, Vintage, Deko, Pflanzen und und und. Schau dich aber auch mal in den Vierteln De Pijp und Jordaan um! Hier haben wir echt ausgefallene Geschäfte gefunden.

Hier haben wir ein paar Shopping-Tipps für dich:

Sneaker District in Amsterdam

Sneaker District
Ben liebt Sneaker, da mussten wir natürlich in einen der vielen Sneaker-Stores vorbei schauen. Im Sneaker District (Rozengracht 21) gibt es ausgefallene und exklusive Modelle. Und wenn du mal nicht fündig wirst, kannst du auch per Express fast alle möglichen Modelle bestellen lassen.

Perfumes of the Past
Richtig cooler Laden. Hier findest du, wie der Name schon sagt, Düfte aus vergangenen Zeiten. Aber leider nicht jedes, ich hab vergeblich nach „Gloria“ gesucht. Trotzdem toll hier! Zu finden in der Binnen Oraniestraat 1.

Second Hand Shops
Schlaghosen, Buffalos, Leo-Mäntel, Opas alte Wollpullies und Trainingsjacken aus Ballonseide. Eigentlich alles was du dir vorstellen findet sich in einem der unzähligen Second-Hand-Shops. Die bekanntesten sind wohl der Kiloshop, wo das Gewicht den Preis bestimmt und die Kette Episode. Wenn man Glück und ein gutes Auge hat, finden sich sogar richtige Designer-Einzelstücke. Stöbern lohnt sich!

Perfumes of the Past Haarlem Amsterdam

11. Fahre nach Haarlem & ans Meer!

Amsterdam im Kleinformat? Kein Problem, setz dich 15 Minuten in den Zug und du bist im Handumdrehen im wirklich putzigen Haarlem. Gemütliche Gassen, schiefe Häuschen, reichlich Grachten, niedliche Geschäftchen und (natürlich) super entspannte Bewohner. Mehr brauchen wir in Holland eigentlich gar nicht um zufrieden zu sein. Na ok, viiiielleicht noch ein Grolsch am Meer? Sogar das geht hier! Den das ist quasi direkt um die Ecke: Die Badeorte Zandvoort und Bloemedaal sind mit dem Auto ein Katzensprung von Haarlem entfernt.

Unser Tipp: Auch richtig schön, aber ist eine ganze Ecke: Middelburg ist eine unserer Lieblingsstädte in den Niederlanden. Sie ist vergleichsweise winzig, aber genau deswegen auch super gemütlich.

Haarlems Innenstadt
Haarlemer Innenstadt
Gracht in Haarlem in Holland
Grachten in Haarlem
Das Meer bei Bloemedaal

Video: Amsterdam & Haarlem

Reiseführer & Apps für Amsterdam

Reiseführer von Marco Polo*
Tolle Tipps, der eine oder andere Geheimtipp und viele Restaurant-Empfehlungen auch abseits der Touristenattraktionen. Was wir besonders nützlich finden, sind die Touren, die eine gute Orientierung für Orientierungslose sind.

Reise-KnowHow Amsterdam*
Ebenfalls ein toller Begleiter. Neben MarcoPolo unsere erste Wahl für Städtereisen, weil die Autoren immer wieder super Empfehlungen haben.


Amsterdam Lieblingsorte*
Diese Stadtführer werden immer beliebter. Wir haben sie noch nicht getestet, aber wir hören nur Gutes und empfehlen diesen Reiseführer daher auch schon mal weiter.

Apps

  • Amsterdam Reiseführer & Kart: Quasi ein Reiseführer und Organizer in einem (iOS / Android)
  • Uber: Taxis haben wir in Amsterdam keine gesehen, Uber-Fahrer aber einige. Falls die Füße dich nicht mehr tragen oder du dir was zu essen liefern lassen möchtest.
  • GoogleMaps: Zum Erkunden und finden interessanter Orte in der Umgebung (Restaurants, Parks, Parkhäuser etc.).
  • Tripadvisor: Nutzen wir um gute Restaurants zu finden und unsere Lieblingsorte in einer Karte abzuspeichern.
  • Komoot: Schöne Routen in und um Amsterdam für Radfahrer, Wanderer & Jogger, kann man auch offline nutzen.
  • Duolingo: Niederländisch lernen 🙂

Schöne Unterkünfte in Amsterdam

Tipp: Wenn du noch nicht bei Airbnb angemeldet bist (und ich dich jetzt nicht völlig abgeschreckt habe), kannst du dich über diesen Link registrieren. Du bekommst dann sofort 34 € Startguthaben von uns geschenkt!

Einfache Anreise

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Amsterdam kannst du super mit dem Zug erreichen. Schau unbedingt beim Sparpreisfinder der deutschen Bahn* rein, dort finden wir immer super Schnäppchen.

Auch Flixbus fährt Amsterdam mehrmals täglich aus vielen verschiedenen deutschen Städten an.

Mit dem Auto

Je nachdem wo du startest, lohnt es sich mit dem Auto anzureisen. Das Verkehrsnetz ist in den Niederlanden ist echt gut ausgebaut. Es gibt viele mautfreie Autobahnen, die inzwischen ein Tempolimit von 100 km/H haben. Bei der Anreise mit dem Auto solltest du jedoch bedenken, dass die Parksituation in Amsterdam etwas schwierig ist.

Unser Tipp: Der Sprit ist in den Niederlanden etwas teurer, also am besten vorher nochmal volltanken.

Parken in Amsterdam

Parken in Amsterdam ist ein kleines Drama. Es gibt zwar Parkplätze und Parkhäuser, jedoch sind die Kosten teilweise astronomisch hoch und eignen sich deswegen wirklich nur für einen kurzen Stopp.

Unser Tipp: P+R nutzen

Wir haben es bisher immer so gemacht, dass wir unser Auto außerhalb der Innenstadt auf einem P+R-Parkplatz abgestellt haben. Das ist supergünstig (1 € pro Tag!) und man bekommt sogar noch ein vergünstigtes Nahverkehrs-Ticket (5 € für 2 Personen) obendrauf. Du kannst deinen Wagen maximal 4 Tage dort abstellen, aber man kann sonst ja einfach umparken in der Zeit.

Alternativ: Parkplatz in einer Garage reservieren

Wir sind vor kurzem erst darauf gestoßen, dass man sich in allen Parkhäusern Amsterdams Plätze reservieren kann. Es gibt unterschiedlichste Optionen. Am besten schaust du auf den Webseiten, der Parkhäuser nach, da ist es am günstigsten. Zum Beispiel bei Interparking IJDock geht es ab 10 € pro Tag los. Im Parkhaus P1 am Waterlooplein ab 20 € pro Tag.

Öffentliche Verkehrsmittel in Amsterdam

Innerhalb Amsterdam

In Amsterdam kann man prima mit Bus und Straßenbahn rumfahren, alles ist schnell zu erreichen. Unser Tipp: Mit Linie 2 kommst du easy zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Tickets für eine einfache Fahrt kannst du im Bus/Straßenbahn kaufen (kein Bargeld, nur EC). Wenn du Mehrtages-Tickets brauchst, empfiehlt es sich, diese online zu kaufen:

Tickets & Preise

Allgemeine Preise im Überblick

  • 1-Stunden-Ticket: 3,20 €
  • 1-Tages-Ticket: 8 €
  • 2-Tages-Ticket: 13,50 €
  • 3-Tages-Ticket: 19 €
  • 4-Tages-Ticket: 24,50 €
  • 5-Tages-Ticket: 29,50 €
  • 6-Tages-Ticket: 33,50 €
  • 7-Tages-Ticket: 36,50 €
  • 1-Tages-Kinderticket (4-11 J.): 4€

Mehrtages-Tickets: Infos & online kaufen*

Alternativ: I Amsterdam-Kombikarte

Wenn du planst, viele Sehenswürdigkeiten zu besichtigen, dann ist der „I Amsterdam“-Pass vielleicht etwas für dich. Damit erhältst du kostenlosen Eintritt in viele Sehenswürdigkeiten und hast die Fahrkarte direkt mit drin.

  • 1 Tag – 24 Stunden: 65 €
  • 2 Tage – 48 Stunden: 85 €
  • 3 Tage – 72 Stunden: 105 €
  • 4 Tage – 96 Stunden: 120 €
  • 5 Tage – 120 Stunden: 130 €

I Amsterdam-City Card: Infos & online kaufen*

 

In andere Städte reisen

Innerhalb der Niederlande ist alles sehr gut vernetzt und günstig. Zwischen Amsterdam und Utrecht fahren alle 15 Minuten Züge, die Fahrt dauert etwa 30 Minuten und kostet 8 €. Bis nach Haarlem sind sogar nur 15 Minuten und 4,50 € pro Fahrt. Tickets kannst du am Bahnhof oder online unter www.ns.nl/en kaufen.

Unser Fazit zu Amsterdam

Fazit? Eine unserer Lieblingsstädte! Die Menschen, die Stimmung, die vielen Fahrräder und Blumen. Sogar die anderen Touristen empfinden wir hier als total angenehm. Die Stadt ist lebendig und alles verändert sich ständig. Es gibt so viele kreative Ecken, mutige Projekte und neu gedachte …Dinge! Uns gefällt es hier einfach richtig gut. Deswegen zieht es uns ja auch eben immer wieder hier her. Wir haben noch lange nicht alles gesehen. Umso besser, haben wir immer einen Grund mal wieder vorbeizuschauen. 😀

*Volle Transparenz: Hinter den mit (*) gekennzeichneten Links stecken sogenannte Empfehlungs-Links. Das heißt, wenn du ein Produkt über den Link kaufst, erhalten wir eine kleine Provision. Wichtig: Für dich bleibt beim Preis alles beim Alten!

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Madlen

Immer auf der Suche nach schönen Flecken auf der Erde.

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7 Kommentare
  • Super Tipps für eine meiner Lieblingsstädte! Da fällt mir auf ich muss da bald mal wieder hin.

    Lg aus Norwegen
    Ina

    http://www.mitkindimrucksack.de

    • Hey Ina,

      danke und schön das es dir gefällt was wir machen. Amsterdam geht einfach immer 🙂 Der Frühling steht vor der Tür, da sieht die Stadt besonders schön aus mit all den Tulpen.

      Grüße nach Norwegen.

  • Wir sind im Sommer in den Niederlanden- toller Artikel mit vielen Tipps- danke?

  • Ein Abstecher in die Outlets von Lelystad schont den Geldbeutel in keinem Fall, denn dort wird jeder “sein“ oder “ihr“ Teil finden. Wenn nicht – toller Ausflug!

  • Also viele gute Tips, sage ich als Deutsche, die fast 6 Jahre in Amsterdam gelebt hat und immer wieder gern zurück kommt. Aber was totaler Quatsch ist am Beginn des Artikels: Niemand interessiert es ob Du z.B.Nazi bist! Was für ein grober Unfug! Seit dem 2. Weltkrieg und auch jetzt noch gibt es immer wieder Niederländer, die den Deutschen gegenüber nicht so offen sind, um es mal vorsichtig auszudrücken. Und das betrifft nicht nur die wirkliche Kriegsgeneration, da haben wir eine gewisse Altersweisheit entdecken dürfen, sondern auch die Generation danach. Und als Nazi sollte man sich schon garnicht outen, aufführen o.ä. – so ein Unfug! Oder auch meinen, man kam in der Niederlande gleich mal deutsch sprechen, die können es ja sowieso. Wie unfreundlich. Englisch oder auch mal etwas auf niederländisch probieren ist besser, wenn man dann Deutsch angeboten bekommt, weiter spricht, ist das OK. Zudem ist Niederländisch für Deutsche nicht schwer zu erlernen, witzig und man lernt so total nette Leute kennen! So eine Herangehensweise öffnet Türen. Also bitte etwas mehr Feingefühl, Achtung und Geschichtsbewusstsein. Danke.

    • Liebe Kerstin,

      mit dieser Formulierung wollte ich sicherlich niemanden auf den Schlips treten, sie sollte natürlich auch nicht wortwörtlich verstanden werden. Wenn du dich dadurch angegriffen gefühlt hast, tut es mir Leid – so war das nicht gedacht. Ich habe die Einleitung nun auch entsprechend geändert.

      Viele Grüße
      Madlen

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