Roadtrip Portugal (Teil 3) – Der Norden von Portugal

Roadtrip Portugal (Teil 3) – Der Norden von Portugal

Roadtrip Portugal (Teil 3) – Der Norden von Portugal 1280 960 Madlen

Die Reise geht weiter!

Nachdem wir schon eine Woche an der Algarve und ein paar Tage an der südlichen Westküste verbracht haben, sind wir nun auf den Weg in den Norden. Hier ist der Tourismus noch nicht so stark und wir freuen uns auf ein paar Tage Ruhe bevor es wieder nach hause geht. Hier gibt es gemütliche Studentenstädtchen, Kultur und Natur pur.

Hier unsere gesamte Route: Roadtrip Portugal – Route, Highlights & Tipps

Teil 3 unseres Roadtrips: Im Norden von Portugal

Roadtrip Portugal Tag #10

Coimbra

Zwischen Spanferkel und Studenten.

Unsere Reise führte uns nun also nach Coimbra. Es ist Portugals älteste Universitätsstadt und ist wirklich eines unserer Highlights auf dieser Reise gewesen. Durch die vielen Studenten, hat die Stadt eine ganz besondere Atmosphäre. Sehenswürdigkeiten wechseln sich mit kleinen Studentencafes ab, Touristen trifft man hier wenige. Die Stadt wirkte auf uns irgendwie romantisch und verträumt.

Der botanische Garten & ein günstiges Essen

Unsere Erkundungstour starteten wir am botanischen Garten, dem Jardim Botânico. Der Garten ist terrassenförmig angelegt und stammt aus dem 18. Jh. Hier gibt es viele seltene Baumarten zu bestaunen. Da er direkt neben der Universität lag und wir großen Hunger verspürten, gingen wir dort in die Mensa und hofften auf ein günstiges Mittagessen. Wie es der Zufall so wollte, fanden wir sie nach einer Abbiegung und durften dort auch für sehr kleines Geld (3,50 € für eine riesige Portion Spanferkel mit Kartoffeln und Gemüse) unsere Bäuche vollschlagen. Für diejenigen, die auch gerne mit Studenten zu Mittag essen möchten, findet ihr hier eine Auflistung aller Mensen mit Adresse.

Coimbra Portugal Botanischer Garten

Botanischer Garten

Befindet sich direkt an der Universität - genieße hier einen Kaffe aus der Cafeteria.
Porto Portugal Kirche

Kirche

Nooooch eine Kirche
Coimbra Portugal - Largo da Portagem

Largo da Portagem

Ein großer schöner Platz mit vielen kleinen Cafes.
800 × 600Die Bilder sind eventuell urheberrechtlich geschützt Sé Velha in Coimbra - Portugal

Kirche Sé Velha

Stammt aus dem 12. Jahrhundert und ist nur eine von vielen Kirchen

Universität Coimbra

Gestärkt ging es weiter in Richtung der historischen Universidade Velha, wir wollten die alte Bibliothek besichtigen, die sehr prunkvoll sein soll. Leider war es nur möglich Touren zu buchen, die weitere Museen umfasst und uns mit 12 € für die günstigste Tour doch zu teuer war. Es ist jedoch möglich den Torre da Cabra (den „Turm der Ziege“) für einen Eintrittspreis von 3 € oder 4 € zu besteigen (wir wissen den genauen Preis nicht mehr, aber es war günstig). Wir warfen nur einen kurzen Blick in den Innenhof der Universität und wollten uns auf den Weg zu Carlos Freund machen, wir hatten ja schließlich noch eine Mission.

Alter Verteidigungsturm

Auf der Suche nach dem besagten Cafe sind wir durch schöne kleine Gassen und an gemütlichen Plätzen vorbeigekommen. Es ging stetig bergab, durch ein Labyrinth aus Straßen und Geschäften. Wir fanden uns plötzlich in einem versteckten Eingang wieder, ein älterer Mann winkte uns herein und bot uns eine Führung durch den alten Verteidigungsturm, dem Torre de Almedina, an. Zu unserer Überraschung sprach der Mann hervorragend Deutsch. Wie sich herausstellte, hatte er als Kind die deutsche Schule in Coimbra besucht.

Zum günstigen Eintrittspreis von 1,85 €  durften wir uns das Gewölbe anschauen. Es war ganz interessant, man erhielt an einer interaktiven Installation in der ersten Etage des Turms allerlei Informationen zum historischen Werdegang Coimbras. Zudem hatte man einen ganzen netten Ausblick von der oberen Etage.

Wir kehrten wieder in die Gassen zurück und liefen einfach der Nase nach, vorbei an wunderbaren alten Kirchen und gemütlichen Bars. Dann fanden wir auch das gesuchte Cafe, leider war Carlos Freund nicht da, aber wir hinterließen seine Nachricht. Wir hoffen die beiden haben sich inzwischen nun auch mal wieder gesehen.

Unser Fazit zu Coimbra

Coimbra hatten wir zunächst nicht auf dem Schirm, aber dank einem Kellner aus Nazaré sind wir hier gelandet. Zum Glück! Total gemütlich und entspannt ist die kleine Innenstadt, für Kulturliebende gibt es hier viel zu sehen. In den vielen kleinen Kunsthandwerk-Lädchen kannst du tolle Erinnerungsstücke kaufen oder du sitzt in einem der vielen schönen Cafés.

Coimbra ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

Eine Nacht in Mira

Nach unserem Coimbra-Aufenthalt brauchten wir ein Nachtlager. Wir fuhren nach Mira – ein kleiner verschlafener ehemaliger Fischerort, der jetzt eher auf Tourismus setzt. Unser Camp lag direkt am Meer, was auch viele andere Reisende, vor allem aber Senioren und Campingbusse, hierherzog. In Portugal ist es eher unüblich in direkter Meeresnähe campen zu dürfen. Der Praia de Mira ist sehr lang und wirklich schön. Er erinnerte uns an die Strände im süden der Niederlande. Wir schauten der Sonne beim Versinken zu und ließen uns die salzige Luft um die Nase wehen.

Portugal Algarve Mira

Praia de Mira

Super schöner Sonnenuntergang
Sonnenuntergang in Portugal

Praia de Mira

Unser Fazit zu Mira

Ich mach es kurz: Wir waren hier nur zum übernachten, daher haben wir den Ort nicht wirklich kennengelernt. Aber nach den ersten Eindrücken lässt sich sagen, dass Mira bei Rentnern, WoMos und Australiern sehr beliebt zu sein scheint. Von denen gab es auf unserem Campingplatz super viele.

Vielleicht weil der Strand hier sehr schön ist.

Roadtrip Portugal Tag #11-13

Nationalpark Peneda-Gerês

Römerwege und spektakuläre Natur

Unsere letzten Tage in Portugal beginnen, und da das beste bekanntlich zum Schluss kommt ging es nun in den Nationalpark Parque Nacional da Peneda-Gerês, der im äußersten Nordwesten Portugals liegt. Er ist das einzige portugiesische geschützte Gebiet, das als Nationalpark klassifiziert wurde. Das Gebiet reicht bis nach Spanien hinein.

Mehr Infos zu: Portugals einzigem Nationalpark: Peneda-Gerês


Campo do Gerês

Wir hatten uns vorab für einen Campingplatz mitten im Nationalpark entschieden. Die Fahrt dorthin ging durch serpentinenreiche Straße immer bergauf, was aber kein Problem war – selbst für mich als absoluter Serpentinen-Schisser. Die Einheimischen fahren hier sehr rücksichtsvoll und drängeln auch nicht, wenn man etwas zurückhaltender fährt.

Unser Campingplatz war wirklich ein Traum. Ein kleines Bergdorf schloss an das Camp an, ansonsten gab es hier nicht viel. Aber das war genau das was wir uns erhofft hatten. Großartige Natur, tolle Ausblicke und ein schönes Camp. Wir werden in einem weiteren Bericht ausführlicher über die Campingplätze berichten, die wir bewohnt haben.

Wir beschlossen direkt, nachdem wir alles aufgebaut hatten die Gegend zu erkunden und liefen einfach mal los. Keine 10 Minuten später standen wir schon vor einem großen Bergsee und wanderten einen alten Hirtenweg entlang, bis zum Ufer des Stausees  Vilarinho das Furnas herunter. Später erzählte man uns, dass am Grund des heute gefluteten Tals sogar noch ein .

Nationalpark Campo Geres Portugal

Stausee Vilarinho das Furnas

Einer von vielen Stauseen, dieser lag direkt an unserem Campingplatz.
Cerdeira Campo do Geres Portugal

Römerweg: Cerdeira


Canyoning im Nationalpark Peneda-Gerês

Heute sollte es abenteuerlich werden, wir hatten im Vorfeld eine Canyoning-Tour bei Oporto Adventures* gebucht. Wir wurden um 11 Uhr am Campingplatz abgeholt und fuhren dann mit weiteren Teilnehmern zu unserem Startpunkt. Wir bekamen eine Einweisung zu Verhalten, Ausrüstung und einen groben Überblick der Tour. Dann ging es auch schon los! Wir waren ziemlich gespannt, da der Park einige Wasserfälle und Klippen zu bieten hatte. Zunächst mussten wir einige Höhenmeter in voller Montur überwinden, dann ging es aber richtig los. Abseilen, springen, rutschen – man muss schon etwas Mut haben, aber die Guides Jorge und Pinto gaben einem immer ein gutes Gefühl. An etwas gefährlicheren Stellen wurden wir am Fels gesichert, so das wirklich nichts passieren kann. Während der Tour haben die beiden auch die ganze Zeit Fotos gemacht, die einem später als Download zur Verfügung gestellt werden.

Nach der ca. 4-stündigen Tour wurden wir von den Guides noch in ein traditionelles Lokal eingeladen. Für 5€ konnten wir soviel schlemmen wie wir wollten. Uns wurden typisch portugiesische Leckereien serviert. Unter anderem Hühnerhälse und eine Wurst aus allen möglichen Tieren. Auch hier gehört etwas Mut dazu, aber es ist wirklich lecker – nur nichts für Vegetarier.

Da wir gerade in der Nähe des Cabeço da Calcedónia, einem besonders markanten Felsen nahe der Stadt Covide waren, beschlossen unsere Guides, uns einen besonders schönen Ausblick zu zeigen. Wir fuhren nochmal ca. 10 min. einige steile Serpentinen hoch und konnten dann eine tolle Aussicht in alle Richtungen genießen.

Wir können diese Tour absolut empfehlen, die Jungs von Oporto Adventures bieten auch noch andere Touren an, z.B. eine Wandertour & Schwimmen in den Lagunen des Parks.

Canyoning in Peneda Geres - Portugal

Canyoning im Peneda Gerês.

Canyoning im Peneda-Geres, Porto, Portugal

Canyoning im Peneda Gerês.

Porto Portugal Canyoning

Canyoning im Peneda Gerês.

Porto Adventures Portugal

Porto Adventures

Blick von einem Aussichtspunkt in der Nähe des Hügels Calcedónia.

Wanderung: Der Weg der Leiden/Bienenstöcke über Gerês

Heute wollten wir die Gegend nochmal zu Fuß erkunden. Wir schnürten die Wanderschuhe und suchten beim Frühstück eine kleine Wanderung heraus. Auf los ging´s los! Die Route führte uns zunächst durch das kleine Dörfchen Campo do Gerês, vorbei an Pferdehöfen und Ferienlagern. Wir wollten den Weg etwas abkürzen, also bogen wir in einen Schotterweg ein, der als Wanderweg gekennzeichnet war. Danach überquerten wir einen kleinen Bachlauf und machten mal wieder Bekanntschaft mit einer Schlange – Ganz ganz schnell ging es weiter! Es ging ziemlich lange bergauf und je weiter wir nach oben kamen, desto weniger Weg war noch da.

Irgendwann war der Weg komplett verschwunden und wir mussten uns durch das Hüfthohe Heidekraut und reichlich Stechginster schlagen. Ziemlich heikle Angelegenheit, da es hier ja überall Schlangen gab und man nicht sah, wo man hintrat. Wir kletterten über Zäune, Stock und Stein und hofften endlich wieder ein Zeichen menschlichen Lebens zu finden. Irgendwann fanden wir dann endlich ein verlassenes Forsthaus. Erstmal Pause machen! Meine Beine waren völlig zerkratzt von dem harten Stechginster – zusammen mit dem Schweiß brannte das ganz schön.  Ausgehungert wie wir waren, aßen wir unsere Vorräte – Brötchen, Kirschen & Kekse – fast komplett auf.

Nach kurzem Orientieren wussten wir, dass wir an dem Startpunkt der eigentlich Wanderung angelangt waren –  nur 3 Stunden später als gedacht. Machte nichts, wir wollten die Wanderung dennoch wagen, nur vielleicht nicht die ganze Strecke. Die Route nannte sich „Der Weg der Bienenstöcke über Gerês“ aus dem Rother Wanderführer*. Eine kurze aber schöne Strecke mit viel Aussicht. Die „Bienenstöcke“ gab es nicht mehr, es waren nur noch große Felsen übrig, auf denen die Römer im 15. oder 16. Jhd. Bienenstöcke platzierten. Auch hier raschelte es ständig im Gebüsch, wir hatten genug von Schlangen und Fliegen und traten den Heimweg an – der sollte auch noch lang genug werden. Wir machten noch einen kurzen Abstecher zum Aussichtspunkt Miradouro da Junceda. Man hat von hier einen wahnsinns Blick über das gesamte Tal. Theoretisch kann man zu diesem Aussichtspunkt mit dem Auto fahren – aber die Straße dorthin besteht nur aus Sand und ist zu großen Teilen völlig ausgespült.

Nach der kurzer Verschnaufpause ging es über richtige Wege und Straßen die gut 7 km zurück zum Camp. Unterwegs trafen wir einige Kühe und Schafe, die friedlich am Wegesrand grasten und total irritiert von uns Menschen waren.

Im Dorf angekommen sind wir in das erst beste Lokal gegangen, wir bestellten auf anraten eines Mit-Campers, der hier auch gerade speiste (Ein Alleinreisender Österreicher mit dem wir uns einen Abend zuvor unterhalten hatten) frische Forelle mit Salzkartoffel, dazu Bier und Brot – ein absoluter Traum.

Egal wie chaotisch die Wanderung war, war es dennoch ein absolutes Highlight, hier könnt ihr die Wanderung auf Komoot ansehen. Nur vielleicht lieber nicht unsere „Abkürzung“ nachlaufen.

Wandern in Peneda Geres - Porto, Portugal

Viele Trails gibt es im Park

Peneda geres Portugal

Peneda Geres

Wanderung in Portugal Peneda Geres

Wanderung im Peneda Gerês.

Peneda Geres Portugal

Peneda Geres

Fisch Campo do geres Portugal

Fangfrischer Fisch

Unsere Rettung nach der langen Wanderung

Unser Fazit zum Nationalpark Peneda-Gerês

Das absolute Highlight der gesamten Reise war dieser unendliche schöne Nationalpark! Unglaubliche Natur, tolle Erlebnisse und hier ist einfach alles so schön und fast unberührt. Man ist hier wirklich in einem Teil Portugals den erst ganz wenige Touristen entdeckt haben.

Unbedingt machen:

#1 In einem der Naturcamps übernachten
#2 In einem Stausee schwimmen
#3 Eine Canyoning Tour machen
#4 Wandern, Wandern, Wandern

RoadtripPortugal
Roadtrip Portugal Tag #14

Porto

Oporto! So wird die Stadt liebevoll von Ihren Bewohnern genannt. Sie ist Portugals zweitgrößte Stadt nach Lissabon und gilt als die traditionellere von beiden, da sich hier noch nicht ganz so viele Urlauber verirren. Die Stadt liegt auf den nördlichen Bänken des Douro Flusses, der für eine dramatisch gewellte Landschaft und spektakuläre Aussichten sorgt. Die Stadt selbst liegt im Inland des Atlantik, aber traumhaft schöne Strände sind nur eine kurze Zugfahrt entfernt.

Toller Flohmarkt in cooler Atmosphäre

Flohmarkt in Porto - Portugal

Flohmarkthalle Armazém

Kunst und Krempel, sowie auch ein kühlen Gin kannst du hier genießen. Oder einfach nur mal zum Staunen vorbeikommen.

Wir starteten unsere Tour in der Nähe des Douro und flanierten an Cafés und kleinen alten Häuschen entlang. Wir entdeckten einen Flohmarkt von weitem, da mussten wir rein! Ich finde Dinge aus früheren Zeiten total interessant und einfach nur schön. Bei dem Flohmarkt handelt es sich um eine alte ausgebaute Scheune, hier haben einige Antiquitätenhändler einen festen Verkaufsraum. Hier gibt es einiges zu entdecken, von Kuriosem bis hin zu wirklich schönen Antiquitäten, die Preise sind allerdings recht hoch. In dem Gebäude gibt es auch eine schöne Gin-Bar. Man hat auch die Möglichkeit draußen in hipper Biergartenatmosphäre einen Eis-Tee zu schlürfen. Unbedingt mal reinschauen, wirklich ein schöner Laden!

Flohmarkt Armazém
Rua de Miragaia 93, 4050-554 Porto. Jeden Tag von 11:30 Uhr bis 20:00 Uhr geöffnet.

Schöne Aussicht in Miragaja

Wir liefen weiter, einfach der Nase nach – es war ja sowieso überall irgendwie schön. Wir kamen an faszinierenden Plätzen vorbei, an Kirchen die komplett in den für Portugal typischen blauen Fliesen eingehüllt waren. Bald darauf brauchten wir dringend was zu Essen, da fanden wir – wie gerufen – eine kleine Snackbar namens Cafe El Reys die voller Leute war. Gemäß dem Motto: da is viel los, da isses gut! stellten wir uns dort auch an und bestellten zwei Superböcke und ein paar leckere Kleinigkeiten. Unter anderem auch das portugiesische Nationalgericht Bacalhau (Stockfisch), sollte man unbedingt mal probiert haben. Wobei der Fisch längst nicht mehr vor den Küsten Portugals geangelt wird, sondern aus Norwegen importiert. Probieren sollte man ihn dennoch unbedingt.

Vor der Snackbar war ein kleiner Park gelegen, von hier aus hatte man einen tollen Blick über die Stadt. Hier saßen viele junge, hippe Leute und Familien, die sich zum Feierabendbier trafen oder einfach nur die Aussicht genossen. Wir suchten uns auch ein Plätzchen und verschlangen unsere gekauften Köstlichkeiten.

Cafe El Reys 
Passeio das Virtudes 49, 4050 Porto. Direkt gegenüber kann man einen schönen Blick über die Stadt genießen.

Porto Portugal Ausblick

Die besten Dinge im Leben sind umsonst.

Ein schöner Aussichtspunkt im Stadtteil Miragaia.
Streetart in Porto - Portugal

Streetart

Findet man hier überall
Häuser Portugal Porto

Architektur

Zwischen Verfall und Moderne - Portos Architektur ist grad im Umbruch
Portugal Porto

Kirche

Mit den traditionellen blauen Fliesen

Das etwas andere Mitbringsel – Portos Flohmarkt für kleine Kunst

Egal wo man hinläuft, es gibt überall schöne kleine Ecken. Verwitterte Häuschen, Kunst an Hauswänden und hübsche kleine Parks. Weiter in der Innenstadt fanden wir einen kleinen Flohmarkt in einer Seitenstraße, der Mercadinho dos Clérigos. Hier verkaufte man handgefertigtes Kunsthandwerk. Broschen, Ketten, Taschen. Ein Stand interessierte uns besonders. Hier hatten Künstler auf 38mm-Film kleine Illustrationen gezeichnet. Sie haben die Fotorolle gegen weißes Transparentpapier getauscht und darauf ihre Micro-Kunst gezeichnet – total irre! Leider packte der Verkäufer gerade ein, aber er gab uns den Tipp in den Laden Mercado na Invicta zu gehen, dort werden diese kleine Schmuckstücke auch verkauft. Zu unserem Glück, lag der Laden direkt um die Ecke. Hier gab es noch andere tolle Kleinigkeiten: coole Jutebeutel, selbstgemacht Magnete, einzigartige Shirts und vieles mehr. Wir hatten die Qual der Wahl – alles was es hier gibt ist total liebevoll hergestellt. Wir schafften es, uns für ein paar Kleinigkeiten zu entscheiden und kauften schöne Magnete aus Superbock-Kronkorken und einen dieser hübschen Filmrollen.

Mercadinho dos Clérigos
Der Flohmarkt findet immer am zweiten und letzten Sonntag des Monats von 10.00-20.00 Uhr statt. Ihr findet ihn in der Rua de Cândido dos Reis, nahe des Clérigo Turms.

Mercado na Invicta
Rua da Fábrica 15/19, Montag – Samstag von 10:00 – 22:00 Uhr geöffnet.

Portos Wahrzeichen

Porto Portugal Kirche

Igreja e Torre Dos Clerigos

Das bekannteste Wahrzeichen

Sehenswert ist auch die Igreja dos Clérigos, ganz in der Nähe. Die Kirche wurde Mitte des 18. Jahrhunderts von dem aus Italien stammenden Barockbaumeister Nicolau Nasoni errichtet. Sie kann jeden Tag zwischen 9:00 – 19:00 Uhr kostenlos besichtigt werden. Der 75m hohe Turm der Kirche gilt als eines der Wahrzeichen von Porto und kann gegen 3 € besichtigt werden. Man muss nur 240 Stufen überwinden um die Aussicht zu genießen.

Unser Fazit zu Porto

Nachdem wir von Lissabon etwas enttäuscht wurden, war Porto unsere große Hoffnung. Wir waren zwar auch hier nur ein paar Stunden, aber wir waren sofort hin und weg von der Stadt. Die Stimmung ist hier total entspannt und es gibt so viel zu sehen. Wir wollen auf jeden Fall nochmal wieder kommen, wir haben das Gefühl hier richtig was verpasst zu haben.

Mehr Portugal-Infos

→ Die gesamte Route: Portugal Route & Highlights
Kostet Roadtrip Portugal Hier erfährst du unsere Kosten.
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Was du einpacken solltest erfährst du in unserer Portugal Packliste.
11 Dinge, die du in Portugal machen musst

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Madlen

Ich bin 32 Jahre alt, lebe und arbeite in Dortmund. Ben und ich versuchen so oft es geht die Welt zu entdecken und euch an all den schönen Orten teilhaben zu lassen.

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4 Kommentare
  • Was für eine hammermäßige Landschaft, vor allem der alte Römerweg. Würde ich auch gerne mal vor die Kamera bekommen 🙂

    • Hey! Ja, die Landschaft im Norden Portugals, ach was sage ich – in ganz Portugal, ist wirklich atemberaubend schön und bietet wirklich viele tolle Motive. Ich kann Dir auch Sintra wärmstens empfehlen! Das ist ein wirklich mystischer Ort mit vielen alten Paläste, Residenzen und märchenhaften Parks. Hier habe ich ein bisschen was dazu geschrieben: https://ronnyrakete.de/roadtrip-portugal-teil-2/

  • Meine erste Reise nach Portugal führte in den Norden, nur ca. 10 Kilometer von der Galizischen Grenze entfernt in den Distrikt Braga, am Rande des Nationalparks Peneda-Gerês. Nach einer langen Autoreise die uns Quer durch Frankreich und Spanien brachte, kamen wir nach Portugal, ein Land das ganz anders war als ich es mir vorstellen konnte. Auch die Menschen hier haben mich total überrascht. So ruhig und zuvorkommend. Weit weg vom üblichen Südländer Klischee. Alles war sehr ordentlich und sauber. Auch die Städte sind einmalig schön: Braga, Guimaraes, Coimbra und Porto. Um nur eine der vielen Sehenswürdigkeit zu erwähnen, möchte ich das einmalige Bom Jesus in Braga nennen. Die Bom Jesus do Monte ist sicher ein Höhepunkt jedes Besuchs von Braga und sollte daher unbedingt als Teil eines Tagesausflugs geplant werden. Die Kirche steht auf der Spitze eines Berges. Ihre vielfach fotografierten Barocktreppen symbolisieren den Aufstieg in den Himmel. Vom Gipfel des Berges der Bom Jesus aus hat man einen herrlichen Blick über Braga und der umliegende Park eignet sich hervorragend für entspannte Waldspaziergänge. Diejenigen, die den steilen Pilgerweg zur Kirche hinauf scheuen, könne die älteste wasserbetriebene Seilbahn der Welt nutzen.

    • Hi Paul!

      Wow, deine Reise war sicher einmalig. Der Norden Portugals hat dich also genauso umgehauen wie uns 🙂 Braga und Guimares haben wir damals nicht besucht, aaaber eine weitere Reise nach Portugal steht bereits fest. Nur noch nicht wann. Vielen Dank für die Schilderung deiner Eindrücke, da haben wir grad wieder richtig viel Lust bekommen auf das wunder-wunder-wuuuunderbare Portugal.

      Liebe Grüße,
      Madlen