Unser erster gemeinsamer Roadtrip! Für zehn Tage geht es von Split aus mit dem Mietwagen durch das wunderschöne Kroatien. Dabei wollten wir nicht nur die malerische Küste entlangfahren, sondern auch Orte im Land besuchen, durch den Krka Nationalpark wandern und in die Berge fahren. Wir waren so aufgeregt!

Wir sind von Dortmund nach Split geflogen und haben hier zunächst für drei Nächte eine Unterkunft im Herzen von Trogir per Airbnb gemietet.

Vorbereitung

Hier nur ein paar wesentliche Punkte. Die ausführlichen Aspekte der Planung eines Roadtrips findet Ihr hier und was Ihr auf jeden Fall einpacken müsst steht in unserer Packliste.

Campingausrüstung

Da wir bis auf die ersten drei Nächte auf unserem Roadtrip unser Zelt auf unterschiedliche Campingplätzen aufschlagen wollten, galt es eine vernünftige Ausrüstung zusammenzustellen. In unserer Packliste könnt Ihr sehen, welche Dinge sich nach mehreren Roadtrips als nützlich oder sogar unentbehrlich erwiesen haben.

Das Auto

Im Vorfeld der Reise nach Kroatien haben wir über www.billiger-mietwagen.de ein Auto zur Abholung am Flughafen in Split gemietet. Ihr solltet eure Mietautos grundsätzlich immer vor der Abreise von Deutschland aus buchen. Das hat gleich mehrere entscheidende Vorteile:

  • Ihr könnt die Preise vernünftig vergleichen
  • Verträge und Mietbedingungen auf Deutsch
  • Garantierte Verfügbarkeit
  • Buchung nach deutschem Recht

Wir bekamen einen weißen Suzuki Swift. Ein guter Wagen, wie sich herausstellen sollte. Genügend Platz für all unser Gepäck und natürlich die Campingausrüstung.

Mietwagen Kroatien

Geld wechseln

Eine Notwendigkeit, die innerhalb Europas mittlerweile eher zur Ausnahme gehört, ist das Geldwechseln. In Kroatien wird zwar in einigen Lokalen und Geschäften auch der Euro als Zahlungsmittel akzeptiert, dabei kommt Ihr allerdings eher schlecht weg. In der Regel wird dabei sehr stark gerundet. Und das nicht zu eurem Vorteil!

Die offizielle Währung in Kroatien heißt Kuna. Für einen Euro bekommt man heute (25. Aug. 2017)  rund 7.41 HRK. Die Kurse schwanken leicht, aber die Kuna gilt als stabile Währung.

Wir haben unser Bargeld erst in Split am Flughafen getauscht. Bereits in Dortmund das Geld zu tauschen war uns zu kompliziert, da das Bargeld erst zu unserer Hausbank bestellt werden musste und höhere Gebühren als beim Geldwechseln in der Bank in Kroatien angefallen wären.

Reiseführer

Kroatische Adriaküste von Dumont
Natürlich haben wir auch diese Reise nicht ohne die entsprechende Lektüre angetreten. Der Reiseführer Kroatische Adriaküste von Dumont war sehr hilfreich, weil er wirklich die gesamte Adriaküste behandelt. Da wir im Vorfeld zwar einen groben Plan für die Route hatten, aber nicht mit letzter Sicherheit wussten wo es uns hin verschlägt war das ein wichtiges Kriterium. In den Ersten Kapiteln wird außerdem ausführlich auf Hintergrundinformationen zu Politik, Geschichte und Kultur eingegangen.

Die Route

Wir hatten uns vorgenommen von Split aus in Richtung Nordwesten zu fahren und mindestens bis Zadar zu kommen. Eine insgesamt überschaubare Strecke, die viele Möglichkeiten für schöne Zwischenstopps bietet. Ein richtig festes Ziel hatten wir auf diesem Roadtrip nicht. Lediglich das Rückflugdatum stand fest.

Trogir

Nach unserer Ankunft am Flughafen von Split sind wir mit einem der völlig unregelmäßig fahrenden Linienbusse in das nur rund fünf Kilometer entfernte Trogir gefahren. Der winzige Ort liegt auf einer kleinen Insel zwischen dem Festland von Kroatien und der Insel Čiovo. Mit nur jeweils einer Brücke ist sie mit dem Festland und der Insel verbunden.

Trogir in Kroatien
Der Blick von Trogir aufs Festland in Richtung Split

Die mittelalterliche Altstadt von Trogir ist einzigartig und wirkt so, als wären die Römer erst vor einigen Tagen aus der Stadt abgezogen um es den Touristenströmen und Yachtbesitzern zu überlassen. Im Jahre 1997 wurde der Altstadtkomplex zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt. Und das zurecht, denn durch die engen Gassen, schönen Häuschen, Kirchen, Paläste, Cafés und Bars herrscht hier ein ganz besonderes Flair und eine mediterranen Gemütlichkeit.

Trogir
Dürfen wir vorstellen: unser Büro für drei Tage.

Besonders schön ist der  Trg Ivan Pavla II., der von vielen als einer der schönsten Plätze in Kroatien beschrieben wird. Es ist hier zwar zu jeder Tages- und Nachtzeit sehr voll, aber der Cipiko-Palst und die prächtige Kathedrale Sv. Lovro sind es wert, sich hier umzuschauen.

Altstadt von Trogier
Die Altstadt von Trogir

Im Hafen von Trogir werden einige Bootstransfers angeboten. Wir sind am zweiten Tag von hier aus für umgerechnet 2,40 € pro Nase zum Strand von Okrug Gornji gefahren worden. Dort angekommen war an einen entspannten Strandtag nicht zu denken. An dem recht langen Strand reiht sich eine (laute!) Bar an die nächste und es war brechend voll. Für uns stand gleich fest, dass wir uns hier nicht ans Wasser legen wollten. Also sind wir Richtung Norden den kompletten Strand entlang gelaufen, bis wir zum Campingplatz Rožac kamen, der einen eigenen Strand hat. Also sind wir einfach durch das Camp marschiert und haben uns an dessen wesentlich ruhigeren Strand in die Sonne legen können.

Strand Okrug Gornji in Kroatien
Unser Geheimtipp! Einfach durch das Camp bis zum Strand laufen. Hier ist es super entspannt.

Wir blieben bis spät nach Sonnenuntergang. Das war kein Problem, die Taxiboote fahren bis mindestens 23:00 Uhr. Wir nahmen das Letzte und hatten es ganz für uns alleine.

Okrug Gornji in Dalamtien Kroatien
Ein schöner Sonnenuntergang von dieser Seite der Bucht.

Split

Am zweiten Tag nach unserer Ankunft in Kroatien sind wir per Linienbus in die zweitgrößte Stadt in Kroatien – nach Split – gefahren. Die Fahrt ist sehr günstig und dauert ungefähr 40 Minuten. Wir sind allerdings nur bis zu der Station Sukoišan gefahren und von dort aus in Richtung Süden in die Altstadt gelaufen.

Split Kroatien
Der touristische Hafen, aber man muss sagen, dass er einfach total schön ist.

Der Obstplatz

In der wunderschönen Altstadt von Split angelangt, haben wir uns als erstes einen frisch gepressten Saft und einen Obstsalat in der Juice Bar Kokolo gekauft. Die Saftbar befindet sich passender Weise auf dem kleinen Platz den die Einheimischen Voćni trg, also den Obstplatz, nennen. Offiziell ist es der Platz der Gebrüder Radić, aber weil sich hier früher der Obstmarkt befand, auf dem die Bauern der Umgebung ihr Obst angeboten haben, ist und bleibt es im Volksmund der Obstmarkt.

Die Juice Bar Kokolo in Split
Die Juice Bar Kokolo auf dem Voćni trg in Split

Später haben wir auf dem Platz noch ein leckeres Stück Pizza gegessen. Der auffällige achteckige Turm am Voćni trg ist ein Überbleibsel einer ehemaligen Festung aus dem 15. Jahrhundert, die dem Schutz der damals noch kleinen Stadt diente.

Diokletianpalast

Der kaiserliche Diokletianspalast in Split ist eines der am besten erhaltenen Denkmäler römischer Baukunst der Welt. Er diente dem römischen Kaiser Diokletian als Wohnsitz, nachdem dieser im Jahr 305 m. Chr. sein Amt niederlegte. Der Palast wurde im Laufe der Jahrhunderte von den Bürgern von Split teilweise zu Wohn- und Geschäftsräumen umfunktioniert und dadurch weite teile seiner Fassade verloren.

Markt im Keller des Diokletianpalastes in Split
Markt im Keller des Diokletianpalastes in Split

Im Keller des Palastes findet Ihr viele Händler die Kunstgewerbe ausstellen und zum Verkauf anbieten. Auf jeden Fall einen Besuch wert! Der Zugang zum Keller des Diokletianspalast liegt am Innenhof des Palastes, dem Peristyl. Früher sollen die unterirdischen Räume von Sklaven bewohnt worden sein bis sie am Ende nur noch als Lager dienten.

Der Strand in Split

Nachdem wir noch einige andere Sehenswürdigkeiten und einen kleinen Flohmarkt besucht haben, entschlossen wir uns zum Strand zu gehen. Im Südosten der Altstadt findet man hinter dem Hafen und dem Bahnhof einige Buchten mit Badestränden. Die Strände waren brechend voll aber wir mussten uns nunmal dringen abkühlen. Und so haben wir einen winzigen Platz zwischen den anderen Badegästen ergattert und sind direkt ins Wasser gegangen. Das recht trübe Wasser und die Menschenmassen konnten allerdings nicht grad‘ zur Erholung beitragen. In den kommenden Tagen sollten wir außerdem umso schönere Strände finden. Für eine kurzfristige Erfrischung reichte es aber.

Zur Dämmerung waren wir zurück am großen Busbahnhof im Hafen von Split um zurück nach Trogir zu fahren.

Krka Nationalpark

Nach den ersten drei Nächten im Herzen von Trogir fuhren wir mit Sack und Pack per Linienbus zurück zum Flughafen von Split, um unseren Mietwagen in Empfang zu nehmen. Die Zweite Station unseres Roadtrips sollte anschließend der Krka-Nationalpark werden. Sicher für viele Dalmatien-Urlauber ein fest eingeplantes Ziel. Wir hatten bereits daheim das Auto Camp Krka in unmittelbarer Nähe des Nationalparks herausgesucht. Dort angekommen wurden wir positiv überrascht. Das Camp war sehr sauber, ruhig gelegen und auch noch günstig. Ein wirklich gemütliches Camp das von einer sehr freundlichen Familie betrieben wird.

Krka Autocamp
Das erste Campingplatz in Kroatien für uns – total gemütlich war es hier.

Mit dem Auto sind wir nach der ersten Nacht im Camp in nur zehn Minuten am Haupteingang des Krka Nationalpark. Die Parkplätze den Parks sind groß und kostenlos. Nach kurzem Anstehen haben wir unsere Tickets und werden mit einem der zahlreichen Shuttlebusse hinunter ins Tal gefahren, wo sich die Krka über die vielen Terrassen windet.

Wasserfälle im Krka Nationalpark in Kroatien
Unterhalb der Wasserfälle im Krka Nationalpark darf sogar gebadet werden
Wasserbecken im Krka Nationalpark in Kroatien
Die natürlichen Wasserbecken im Krka Nationalpark sind voller Leben

Durch geomorphologische Prozesse unterliegen der Park und seine malerischen Wasserfälle einen stetigen Wandel. Dabei sind in Jahrtausenden spektakuläre Wasserfälle und Terrassen entstanden. Man darf in den Becken unterhalb der Wasserfälle sogar Baden!

Ruinen aus der Zeit der Römer stehen ebenfalls in dem Park.

Eintrittspreise

Bei unserem Besuch im August, kosteten die Tickets 180 Kuna pro Person. Das entspricht ungefähr 24 €. Die Preise variieren allerdings sehr stark. In der Nebensaison fallen nur noch 110 Kuna (rund 15 €) an.

Insel Murter

Ungefähr 30 Kilometer nördlich von Sibenik liegt die Insel Murter. Vom Krka Nationalpark sind wir hierher durchgefahren, weil wir bereits von zuhause aus ein schönes Camp auf der Insel gesehen hatten. Nach kurzer Nachfrage im örtlichen Tourismusbüro, war das Autokamp Kosirina schnell gefunden.

Das Camp liegt in einer wunderschönen Bucht und ist sehr urig. Außer im vorderen Bereich für die Wohnwagen, gibt es auf dem gesamten Platz keine vorgegebenen Parzellen. Man sucht sich irgendwo ein schönes Plätzchen zwischen den vielen Bäumen und kann dort sein Auto abstellen und das Zelt aufbauen. Nur ungefähr 20 Meter vom Wasser entfernt haben wir uns also unter niedrigen Olivenbäumen niedergelassen.

Camping Kosirina Kroatien
Richtig schön gemütlich das Camp und fast so, als wär man hier ganz alleine.
Bucht von Kosirina
Die Bucht an der das Autocamp Kosirina auf der Insel Murter liegt
Kosarina Kroatien
Hier kann man richtig schön entlang der Bucht wandern. Jede Ecke ist schöner als die andere.

Leider gibt es auf diesem Campingplatz nur in der Nähe des Eingangs Sanitäranlagen. Ein Besuch der Toiletten oder der Duschen war somit mit einem 15 minütigen Fußmarsch (pro Weg) verbunden. Das war allerdings schon der einzige Nachteil. Die Bucht, um die sicher Campingplatz legt, ist wirklich wunderschön. So schön, dass Tagsüber in der Hauptsaison sogar Ausflugsboote hierher kommen.

Bucht Kosarina Kroatien
Und das ist unser kleiner Strand! Unser Zelt stand maximal 20 Meter weit weg.

Leider sollte die Dame aus der Tourismusbüro im Ort Murter mit ihrer Warnung recht behalten: In der Nacht unserer Ankunft sollte laut Wettervorhersage ein starker Sturm aufziehen. Als wir uns am Abend zum Schlafen ins Zelt zurückgezogen haben war es zwar schon sehr windig geworden, aber was uns in der Nacht bevorstand war noch nicht absehbar.

Gegen Mitternacht brach ein gewaltiger Gewittersturm über uns herein. Durch ein (wirklich) lautes Donnern erschrocken, wachte ich brüllend auf und saß wortwörtlich senkrecht im Bett. Und weil der Sturm immer schlimmer wurde, haben wir uns nach einigen Minuten in unseren Wagen verkrochen. Die nacht im Wagen war natürlich alles andere als erholsam, deshalb sind wir am frühen Morgen gegen sieben Uhr wieder in unser Zelt gekrochen und haben noch etwas schlaf nachgeholt. Merke: Hör immer auf die Frau vom Tourismusbüro!

Sonnenuntergang Betina auch MurterEin Sturm zog über dem kleinen Ort Betina auf der Insel Murter auf

Der Ort Murter

Vom Camp aus erreicht man mit dem Auto in nur Zehn Minuten den Ort Murter. Der größte Ort liegt an der nördlichen Spitze der gleichnamigen Insel. Hier gibt es neben vielen kleinen Fischerhäuschen eine riesige Marina in der hunderte große und kleine Boote liegen.

Marina Hramina auf Murter in Kroatien
Sonnenuntergang in der Marina Hramina auf Murter

Nachdem wir durch die Marina geschlendert sind um die Boote zu bestaunen, haben wir das Restaurant „Konoba Boba“ gefunden und uns auf ein leckeres Abendessen gefreut. Das Lokal ist wirklich chic und eher auf die Yachtbesitzer und ähnliche Kunden ausgelegt. Entsprechend hohe Preise erwarten den Gast. Leider müssen wir sagen, dass die Gerichte, die wir bestellt hatten beide keinesfalls ihr Geld wert wahren. Wir haben Seeteufel und gegrillte Tintenfische bestellt. Beide Gerichte waren durchschnittlich.

Ražanac

Ražanac ist ein winziger Fischerort am südwestlichen Ufer des Velebitkanals in Kroatien. Nicht einmal 1.000 Einwohner hat das Örtchen. Zwei kleine Supermärkte sichern die Grundversorgung und es gibt einige kleine Cafés, Bars und Restaurants. Ein wirklich gemütlicher Ort, ohne nennenswertes Touristenaufkommen aber mit einer atemberaubenden Aussicht auf das Gebirge auf der anderen Seite des Velebitkanals.

Das Gebirge gegenüber von Ražanac in Kroatien
Das Gebirge gegenüber von Ražanac

Im Vorfeld der Reise nach Kroatien hatten wir diesen Zwischenstopp nicht eingeplant. Ursprünglich war unser Plan nach Nin zu fahren und dort die Altstadt zu besuchen, die ähnlich wie Trogir auf einer kleinen Insel in der Lagune liegt. Als wir jedoch online nach einem schönen Camp suchten, fanden wir nur ein riesiges Camp mit eigener Partymeile, einem großen Schwimmbad und vielen Geschäften auf dem Platz. Da wir diese Art von Campingplätzen allerdings um jeden Preis meiden wollten haben wir kurzerhand umdisponiert und sind an die Küste nordöstlich von Nin gefahren. Zielstrebig in Richtung der imposanten Gebirgskette, die wir schon von der Autobahn aus sehen konnten.

Wie in den meisten Orten durch die wir auf unserer Reise kamen, war auch in Ražanac schon am Ortseingang das Camp Puntica ausgeschildert und schnell gefunden. Das Camp ist ein kleiner Familienbetrieb und bietet neben den Zelt- und Stellplätzen für Wohnmobile und -wagen auch 5 Apartments. Die sanitären Anlagen sind neu und in einem guten Zustand. Für alle Camper steht ein großer und überdachter Grillplatz zur verfügung und das Wlan ist gratis. Eines der schönsten Camps unserer Reise!

Der Strand in Ražanac

Vom Camp aus waren wir in ca. 2 Minuten am Kiesstrand, wo man vor der imposanten Kulisse hervorragend schnorcheln kann. Das Wasser ist, wie auf Murter, kristallklar. Am Strand steht eine kleine Hütte an der man sich Tretboote, Kanus und Jet-ski ausleihen kann. Für umgerechnet rund 40 € haben wir uns für eine halbe Stunde einen Jet-Ski gemietet, der selbst für zwei Personen ziemlich übermotorisiert war 🙂 Es hat natürlich richtig Spaß gemacht damit über den Velebitkanal zu rasen.

Wichtig: Um einen Jet-Ski zu fahren braucht ihr überall in Kroatien eine Boat und Jet-Ski Licence Category B. Der deutsche Sportbootführerschein See wird in Kroatien ebenfalls akzeptiert. Viele der Verleiher werden euch weder danach fragen, noch darauf hinweisen. Solltet Ihr ohne Lizenz auf einem Jet-Ski erwischt werden, wird die Tour zu einem richtig teuren Spaß.

Jet-Ski auf Velebit-Kanal in Kroatien
Mit 70 Sachen auf dem Jet-Ski über den Velebit-Kanal

Nationalpark Paklenica in Kroatien

Wir hatten herausgefunden, dass in dem Gebirge gegenüber von Ražanac der Nationalpark Paklenica liegt. Die schroffe und wild bewachsene Landschaft des Parks ist ein einzigartiges Erlebnis. Die bis zu 400 Meter hohen Felsformationen bieten Wanderern, Bergsteigern und vor allem Klettersportlern eine atemberaubende Kulisse.

Kletterer im Paclenica Nationalpark in KroatienKletterer im Paklenica Nationalpark

Die beiden riesigen Schluchten Velika und Mala Paklenica schneiden sich tief durch das Gebiergsmassiv und eignen sich hervorragend für recht anspruchsvolle Wanderungen. Ihr braucht hier unbedingt festes Schuhwerk, Sonnenschutz und eine Jacke. Nach dem Sonnenuntergang wird es im Park auch im Hochsommer teilweise sehr schnell frisch, da die Wanderwege in den Schluchten ab dem Nachmittag im Schatten liegen.

Felswände im Paklenica NationalparkFelswände im Paklenica Nationalpark

In der Schlucht Velika Paklenica gibt es ein großes Tunnelsystem, das von der jugoslawischen Regierung als Bunkeranlage genutzt wurde. Die Parkverwaltung bietet geführte Touren durch die Tunnel an und wird sie zukünftig auch für Veranstaltungen zu nutzen. Schon jetzt wird eine der unterirdischen Hallen als Ausstellungsraum genutzt.

Im Paklenica Nationalpark wurde übrigens ein Großteil der Szenen für die Winnetou-Filmreihe gedreht. Die Drehorte liegen über Park verteilt und sind mit Holzschildern gekennzeichnet. Bis heute reisen viele Winnetou-Fans hier her um die Originalschauplätze selbst zu erleben.

Einfach nur richtig schön: Parklenica!

Fazit

Eine unglaublich abwechslungsreiche Landschaft bietet dem Kroatienurlauber alles was man sich für einen Sommerurlaub wünschen kann. Vorausgesetzt man ist mobil und bereit sich auf Land und Leute einzulassen. Wir waren in wunderschönen und einsamen Buchten schnorcheln und in den Bergen und zwischen malerischen Wasserfällen der Krka wandern. Wir konnten das bunte Stadtleben von Split, Trogir, Šibenik und Zadar, aber auch die beschauliche Gemütlichkeit von Ražanac genießen.

Unsere Reise durch Kroatien war wunderschön und natürlich viel zu kurz. Wir sind begeistert vom Land der 1000 Inseln und den Menschen die hier leben. Unser Roadtrip durch Dalmatien war sicher nicht der letzte Besuch in Kroatien.

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