Dortmund ist…

… nicht mehr nur Bier, Fußball und Kohle! Dennoch ein weitläufiger Irrglaube der sich (noch) hartnäckig hält. Seitdem ich hierher gezogen bin, muss ich mich immer mal wieder bei Bekannten aus früheren Zeiten für meine Wohnortwahl rechtfertigen. Es sei doch „keine schöne Stadt“, „völlig heruntergekommen“ und sowieso gibt es ja „hier“ nur Arbeitslose und Platte. Ich kann schon verstehen, dass man als Nicht-Dortmunder (oder sogar Dortmunder) andere Vorstellungen vom „schöner wohnen“ hat. Aber dennoch, diese Stadt ist herzlich, liebenswert und wirklich schön. Man muss die raue Schale wegkratzten. Ist manchmal nicht so einfach Vorbehalte über Bord zu werfen, aber es lohnt sich doch eigentlich. Hier kann man sich extrem wohlfühlen, es dauert eben nur ein bisschen bis man mit Dortmund warm wird.

Aus diesem Grund möchte ich über meine Wahlheimat schreiben, und nicht nur einmal, sondern in einer Serie aus verschiedensten Themen rund um Dortmund. Diese Stadt hat mehr zu bieten als betrunkene Fußballfans und die nächsten Kandidatin für „Frauentausch“.

1. Kultiviert!

In Dortmund gibt´s nur Bier und Fußball – die einzige Kultur die wir kennen! Nein, zum Glück ist das nicht der Fall! Inzwischen ist das Angebot derart riesig, dass ich bis zu diesem Artikel selbst nicht wusste, was in dieser Stadt alles vor sich geht.

Hier gibt es mitreißende Opern, prämierte Theateraufführungen, aber auch kleine Kabaretts, Programmkinos und lebendige Jam-Sessions. Musikalisch hat Dortmund richtig was zu bieten. Das Konzerthaus Dortmund ist über Dortmunds Grenzen weit hinaus bekannt. Hier gibt es fast täglich atemberaubende Konzerte aus allen Bereich der Musik: Kammermusik, Liederabende, Orgelkonzerte, Akustik-Pop, Cabaret, Chanson.

Wer Jazz mag, ist im Domicil gut aufgehoben. Er zählt zu den besten Jazzclubs der Welt. Auch freie Open-Mic-Abende gibt es hier regelmäßig. Jeder darf mitmachen, oder einfach nur der improvisierten Musik lauschen.

Eine Afro-Jam-Session im Domicil. Künstler improvisieren zusammen, jeder der eine Stimme oder ein Instrument hat kann mitmachen.

Für Filmfans, die den neusten Streifen in gemütlicher 20er Jahre Atmosphäre schauen wollen, kann ich das kleine Programmkino Schauburg sehr empfehlen. Hier kann man von Popcorn-Streifen und auch Filme abseits des Mainstreams schauen.

Die Schauburg bietet von Popcorn-Kino bis zum Arthaus-Film alles an. Man sollte sich nur ranhalten, die meisten Filme laufen höchstens eine Woche.
Die Schauburg bietet von Popcorn-Kino bis zum Arthaus-Film alles an. Man sollte sich nur ranhalten, die meisten Filme laufen höchstens eine Woche.

Wer lieber ins Museum geht, hat hier auch die Qual der Wahl. Von historischen Kunstsammlungen, bis hin zu Videospiel-Ausstellungen oder Giraffen-Museum kann man hier alles mögliche anschauen. Als Lieblingsplatz vieler Kunstliebhaber, hat sich das Dortmunder U etabliert. Früher war es (natürlich) eine Brauerei, die vor dem Abriss gerettet wurde. Zum Glück! Jetzt ist es ein Ort voller Leben und Kunst. Es finden regelmäßig wechselnde Ausstellungen statt. Die Kunststudenten der FH Dortmund haben hier auch ihren festen Platz. Eine Eintrittskarte in das Museum kostet einmalig 5 € und gilt das ganze Jahr! Vor dem U finden das ganze Jahr über kostenlose Veranstaltungen statt, die Publikum aus allen Altersgruppen anlocken.

Das Dortmunder U - einst Brauerei, jetzt Kulturzentrum und Veranstaltungsort.
Das Dortmunder U – einst Brauerei, jetzt Kulturzentrum und Veranstaltungsort.

Dann gibt es natürlich auch noch die Industriekultur. Ehemalige Produktionsstätten sind heute Denkmal, Museum und Bühne zugleich. man findet sie in der ganzen Stadt. Das Depot war einst eine Straßenbahnhauptwerkstatt. Heute sind hier unterschiedlichste kreative Projekte untergebracht, zum Beispiel finden hier Theater- und Kinoaufführungen statt. Ein sehr gutes Restaurant, die Depothek, hat hier auch einen neuen Platz gefunden.

Ein weiteres Industriekultur-Gut ist das Gelände Phoenix-West. Früher war das Hochofenwerk ein wichtiger Teil der Dortmunder Montanindustrie, heute ist es über einen Skywalk komplett begehbar und bietet einen atemberaubenden Panoramablick in die gesamte Anlage. Seit kurzem hat der legendäre Bergmann Brauerei hier eine Stehbierhalle eröffnet. So etwas gab es früher schon! Sie waren meist den Brauereien angeschlossen und für ein schnelles Bier und zum Probieren gedacht. Für die vielen Radfahrer und Auto-Tuner, die hier eigentlich immer anzutreffen sind, ein schöner Zwischenstopp.

Der Hochofen auf Phoenix-West.
Der Hochofen auf Phoenix-West wird zu besonderen Anlässen bunt beleuchtet – wir hatten hier nur einen wunderschönen Sonnenuntergang.

2. Jung, wild und bunt!

Streetart spielt in Dortmund seit den 90ern eine große Rolle. Die Graffiti-Szene ist hier sehr groß und über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. In der ganzen Stadt (vor allem aber im Unionviertel) sind die Kunstwerke internationaler Künstler an zahlreichen Hauswänden zu sehen. In der 44309streetartgallery kann man coole Projekte bestaunen, die Galerie sorgt auch übrigens für die meisten großflächigen Kunstwerke in der Stadt.

"Super Bruno" vom spanischen Künstler BELIN.
„Super Bruno“ vom spanischen Künstler BELIN aka Miguel Ángel Belinchón. Dieses Mural befindet sich in der Langestraße 84.

Dortmunder Subkultur vom allerfeinsten, gibt es beim jährlichen Adler-Backyard-Jam in der Adlerstraße 59. Einen ganzen Tag lang wird in einem Hinterhof gesprayt, gerappt und getanzt. Jedes Jahr werden internationale Künstler eingeladen, die den Hinterhof immer wieder mit ihren Morals verändern.

Adlerstraße Hinterhof Graffiti
Der Hinterhof des Kiosk in der Adlerstraße 59
Kunst in der Adlerstraße
Kunst in der Adlerstraße

3. Richtig schön grün!

Das Vorurteil, Dortmund wäre grau und voller alter häßlicher Gebäude stimmt ganz und gar nicht mehr. Die Hälfte der Stadt besteht aus Grünanlagen, Parks und Wäldern. Jeder Park ist anders und bietet unterschiedliche Vorteile. Im hippen Westpark mitten im Stadtzentrum kann man zwischen Studenten, Musikern und Slacklinern abhängen, oder im entspannten Café Erdmann ein kühles Bier genießen. Für die ganz Kleinen gibt es hier einen riesigen Spielplatz, in dem es hoch hinaus geht.

Der schöne Westpark mitten in der Dortmunder City.
Der schöne Westpark mitten in der Dortmunder City – Hier findet jeder ein schönes Plätzchen.

Ganz anders dagegen ist der Westfalenpark. Hier fühlt man sich wie Gott in Frankreich: Rosengärten, Koi-Teiche und exotische Vögel kann man hier bestaunen. Eine Fahrt auf den Florianturm (203m!), mit der Bimmelbahn oder der Seilbahn machen allen Spaß (yaaay, Seilbahn!). Hier finden große Veranstaltungen statt, wie z.B dass Juicy Beats oder das spektakuläre Lichterfest.

Das Lichterfest im dortmunder Westfalenpark.
Das Lichterfest im dortmunder Westfalenpark.

Der Fredenbaumpark im dortmunder Norden ist dagegen ein eher lauschiges Örtchen. Der Park ist nie sehr voll, daher kann man sich hier gut an einem der zwei Teichen entspannen. Für Familien ist dieser Park einfach ideal, es gibt eine große Wiese auf der man Fußball spielen kann, zwei Spielplätze, ein Abenteuer-Kletter-Zelt namens Big Tipi und eine schöne kleine Gaststätte zum Energie tanken. Ganz in der Nähe des Parks befindet sich auch der Dortmund-Ems-Kanal. Im Sommer darf hier gebadet werden, oder man schaut den Ruderern beim trainieren zu.

Der Fredenbaumpark - eine echte Ruhe-Oase.
Der Fredenbaumpark – eine echte Ruhe-Oase.

In der ganzen Stadt gibt es noch eine ganze Menge weiterer toller Grünanlagen, die Dortmund zu einem richtigen Erholungsgebiet machen. Man muss nie weit reisen, um ein entspanntes Fleckchen zu finden und dem Alltagsstress für eine Weile zu entfliehen. In allen Parks gibt es regelmäßige Veranstaltungen, wie Flohmärkte, Konzerte oder Feste.

Das war nur ein klitzekleiner Teil des grünen Dortmunds. Es gibt hier um die 30 Grünanlagen, die nur darauf  warten von euch entdeckt zu werden.

Du willst mehr zu den Parks erfahren? Hier stelle ich Dir die sechs besten Parks Dortmunds einmal genauer vor.

4. Süffig!

Da in Dortmund schon immer viel Bier gebraut wurde, muss es natürlich reichlich Kneipen geben, oder? Jap, gibt es auch! Aber man muss natürlich dazu sagen, dass es inzwischen nicht mehr nur Trinkhallen sind, das Angebot ist deutlich abwechslungsreicher geworden. Von uriger Kneipe bis hin zu mutigen und kreativen Bars ist hier wieder alles mögliche zu finden.

Die Trinkhallen sind aber etwas ganz besonderes. Die kleinen Büdchen, an denen man belegte Brötchen, Zigaretten, Feierabendbier und gemischte Tüten kaufen kann, gehören einfach zu Dortmund wie der BVB. Sie sind Teil der regionalen Identität und sind nicht aus dem Stadtbild wegzudenken. Einmal im Jahr wird hier sogar der „beste Kiosk“ gewählt.

Ein echtes Original - Die Buden in Dortmund gehören einfach dazu.
Ein echtes Original – Die Buden in Dortmund gehören einfach dazu.

Für ein Feierabendbier ist der Bergmann-Bier-Kiosk ein guter Treffpunkt, ganz in der Nähe des Dortmunder U. Wie der Name schon verrät handelt es sich um ein Kiosk. Allerdings gibt es hier nur eine Sache: Bier! Die Bergmann-Brauerei hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Dortmunder Bierkultur wieder zu beleben. Das Bier wird in Dortmund gebraut, abgefüllt und verkauft. Probiert unbedingt eine „Hopfensünde“ wenn ihr hier vorbei kommt.

Zum Feierabend und besonders am Wochenende ist am Bergmann-Bier-Kiosk immer richtig was los.
Zum Feierabend und besonders am Wochenende ist am Bergmann-Bier-Kiosk immer richtig was los.

Direkt um die Ecke befindet sich der gut getarnte Biergarten Kraftstoff. Hier kann man in entspannter Atmosphäre ein weiteres kühles Bier genießen. Die Toiletten sind auch einen Besuch wert, die Wände sind von oben bis unten mit alten Comics dekoriert.

Kraftstoff Dortmund Toiletten
Bis an die Decke! So geht einem nie der Lesestoff aus 🙂

Eine meiner Lieblingskneipen ist das Subrosa. Die Kneipe liegt inmitten der Nordstadt und ist eine irre gemütliche kleine Bar, die an eine Hafen-Spelunke erinnert. Hier finden oft Konzerte aufstrebender Künstler statt, oder auch Poetry-Slams oder auch mal Vorlesungen zum Thema Menschenrecht!

Viele junge und alte Bands treten hier auf, die Stimmung ist immer super.
Viele junge und alte Bands treten hier auf, die Stimmung ist immer super. Hier waren wir bei der Band „Travel & Trunks“ – Unbedingt mal anhören!

5. Mittendrin!

Dortmund liegt irgendwie mittendrin. Alles ist total nah und um die Ecke. Bis in die wunderschöne Universitätsstadt Münster ist es nur ein Katzensprung. Auch nicht weit sind die Metropolen Köln, Düsseldorf….und Amsterdam! Ja genau, die Hauptstadt der Niederlande ist in ca. 2,5 Stunden mit dem Auto zu erreichen! In etwas mehr als 3 Stunden, kann man sich die salzige Luft des Meeres um die Nase wehen lassen. Dann ist man nämlich schon in Zeeland – die idyllische Südküste der Niederlande. Wer Lust auf ein wirklich frisches Baguette hat, ist in wenigen Stunden mit dem Thalys in Paris. Wer lieber wandert oder Ski fährt (oooder Schlitten!) ist in einer halben Stunde im bergigen Sauerland. Natürlich bietet sich das Sauerland auch für ausgedehnte Wanderungen, zum Campen am See oder für eine schöne Bootstour an.

Nächtliches Skifahren in Winterberg.
Eine spontane Skitour in Winterberg, kein Problem von Dortmund aus fährt ein Direktzug bis ins Schneeparadies.

6. Super sportlich!

Na klar, Fußball spielt hier eine riesen Rolle. Sobald die Saison losgeht, ist halb Dortmund in Schwarz-Gelb unterwegs. Über 80.000 Zuschauer umfasst das Signal Iduna Stadion! Aber das ist längst nicht alles. Direkt neben dem Stadion befindet sich die Helmut-Körnig-Halle. Hier trainieren namhafte Leichtathleten, sie ist zudem auch Schauplatz nationaler Meisterschaften und internationaler Vergleichswettkämpfe. Auf dem Dortmund-Ems-Kanal trainieren Ruderer, die 2012 das begehrte Achter-Gold in London gewannen.

Natürlich kann man auch selbst aktiv werden, Zum Beispiel in der Kletterhalle Bergwerk. Vor zwei Jahren wurde die Boulderhalle erweitert- wirklich sehr zu empfehlen, auch für Anfänger super geeignet um sich mal auszuprobieren.

An den 20m hohen Wänden kann man sich gut auspowern. Im Biergarten oder der Sauna ist dann Entspannung angesagt.
An den 20m hohen Wänden kann man sich gut auspowern. Im Biergarten oder der Sauna ist dann Entspannung angesagt.

Wer lieber auf dem Rad unterwegs ist kann aus fünf Touren rund um Dortmund eine aussuchen, oder lieber gleich den Ruhrtalradweg befahren. Die Tour führt bis ins Sauerland an der Ruhr entlang. Wir haben die Tour auch schon lange auf dem Zettel, aber bisher haben wir uns an die 240km noch nicht herangetraut.

7. Multikulti!

Menschen aus 172 Nationen fühlen sich in Dortmund (fast) wie zuhause. Über 100.000 Zugewanderte leben inzwischen in dieser Stadt. Viele davon engagieren sich in Migrantenselbstorganisationen und leisten so einen wichtigen Beitrag für ein besseres Miteinander. Vor allem in der Nordstadt gibt es zahlreiche Projekte. Hier leben auch die meisten Ausländer. Viele kennen diesen Stadtteil als sozialen Brennpunkt. Ich selber habe fünf Jahre mittendrin gelebt und empfand den Stadtteil immer als besonders lebendig und vielfältig. Afroshops, französische Spezialitäten, Kunstgalerien, Szenekneipen – So kenne ich das Viertel. Es gibt aber auch die Schattenseiten. Den Arbeiterstrich, Drogen, Häuser in den viel zu viel Menschen leben. Aber ganz ehrlich, dass ist nur ein winzig kleiner Teil, um den man einfach einen Bogen macht.

Der Borsigplatz in Dortmunds Norden.
Der Borsigplatz im dortmunder Norden ist wohl bekannteste Platz der Stadt. Hier finden die Pokal-Sausen des BVBs, aber auch kleine Stadtfeste statt.

Einmal im Jahr gibt es das Festi Ramadan, pünktlich zur Fastenzeit. Jeden Abend nach Sonnenuntergang wird hier gemeinsam geschlemmt. Mit anatolischen Volkstänzen, bunten Verkaufsbuden und einer großen Auswahl an türkischen Leckereien lädt das Festi Ramadan nicht nur Muslime ein. Wir sind jedes Jahr hier und es ist wirklich ein magischer Ort. Überall riecht es nach Essen und Süßigkeiten. Die Leute sind alle unglaublich höflich und entspannt (trotz des riesen Hungers, der sie plagt!). Der Eintritt von 2 € für Erwachsene und 1 € für Kinder ist fast nicht der Rede wert.

8. Gut vernetzt

Wer nach Dortmund reisen möchte, oder von hier aus eine Tour starten möchte, hat keinerlei Probleme. Die Stadt liegt in einem der dichtesten Autobahnnetzen Europas. Sogar einen Flughafen, der einige großen Metropolen anfliegt, darf Dortmund sein Eigen nennen. Vom Hauptbahnhof aus, kommt man mit ICE schnell durch ganz Deutschland, oder mit dem Thalys nach Brüssel oder Paris. Innerhalb der Stadt kann man sich hier bequem mit der U- oder S-Bahn bewegen. Radfahrer jedoch, haben es hier immer noch nicht ganz leicht. Es gibt zwar überall Radwege, aber die werden oft als „mal kurz Parken“-Streifen missbraucht. Wer sich daran nicht stört, dem stehen etliche Leihstationen von metropolradruhr zur Verfügung. In der Nacht verkehren in der ganzen Stadt und in allen Vororten Nachtbusse. Hier fährt auch immer Sicherheitspersonal mit, also keine Angst vor Betrunkenen. Mit den Nachtbussen kommt man immer sicher nach Hause.

Hier findet ihr alle Netzpläne in der Übersicht.

Mit der Ubahn durch die Nacht! Und wenns doch mal später wird, einfach einen der Nachtbus-Shuttle nehmen.
Mit der Ubahn durch die Nacht! Und wenns doch mal später wird, einfach einen der Nachtbus-Shuttle nehmen.


Meine Buchtipps

LUUPS Dortmund 2018: Gutscheine für Essen, Trinken, Freizeit und Kultur
Viele Insidertipps und Gutscheine für Dortmund. Ein super Geschenk für andere oder sich selbst, um seine Stadt besser kennenzulernen.

Endlich Dortmund!: Dein Stadtführer 
Der Stadtführer für alle, die neu in der Stadt sind oder ihr Dortmund noch einmal wiederentdecken wollen. Viele Geheimtipps und Empfehlungen.

Dortmund: Erlebniswanderungen rund um die Stadt
Ein kleiner Wanderführer mit vielen Hintergrundinformationen zu allen bekannten Sehenswürdigkeiten.


Fazit

Die Stadt ist tausend mal besser als ihr Ruf. Wenn ihr also neu in Dortmund seid, zu Besuch seid oder schon länger hier lebt, geht mit offenen Augen durch die Stadt. Setzt euch in einen der vielen Parks, bestaunt die Kunst an den Wänden des Unionviertel und schaut euch im Dortmunder U eine interessante Ausstellung.

Eingangs hab ich versprochen (oder angedroht 🙂 ) das es sich um eine Serie handeln wird. Bald geht´s also weiter mit Lieblingsorten, Restaurant-Empfehlungen, Veranstaltungen die ihr unbedingt besuchen solltet und und und.

 

4 thoughts on “8 Gründe, warum du Dortmund lieben wirst.

  • Rmob

    Danke für den super Artikel zu Dortmund! Ich mag die Stadt und bin auch hier aufgewachsen. Aber es ist auch so, dass die Stadt für die große Einwohlnerzahl relativ wenig zu bieten hat. Fast alles was du aufzählst bieten auch viele anderen Städte im Ruhrgebiet und die Stadtentwicklung geht auch kaum voran. Ich glaube keine Stadt dieser größe hat so einen heruntergekommenen Bahnhof. Aber ok, ausgehend von einer Ex-Industriestadt muss man den Strukturwandel immer noch als halbwegs gelungen ansehen.

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    • Madlen

      Hallo 🙂
      Natürlich gibt es Städte die mehr oder anderes zu bieten haben, aber darum sollte es hier nicht gehen. Dortmund ist einfach weitaus besser als sein Ruf – das ist die Message! Und wir können doch von Glück reden, dass wir im Ruhrgebiet leben. Denn alles was es in Dortmund nicht gibt, kann man in Essen, Köln oder Düsseldorf machen. Man setzt sich nur kurz ins Auto oder die Bahn und ist schon in der nächsten tollen Stadt.

      Der Strukturwandel in Dortmund gilt sogar als besonders vorbildlich und beispielhaft. Nicht nur, dass ehemals verseuchte Montanflächen in grüne Naherholungsgebiete umgewandelt werden, auch ganz neue Industriezweige sind hier entstanden. Dortmund hat den Wandel sehr gut für sich genutzt und bereitet den Weg für Innovation und eine komplett neue Profilbildung.

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  • Nathy

    Da schreibt ihr schon über Dortmund, erwähnt die Parks – und vergesst den schönen, vielseitigen, beeindruckenden, artenreichen Rombergpark?

    Falls ihr einfach noch nicht dort wart müsst (ja müsst!) ihr das dringend noch mal nachholen. Am besten im späten Frühling / Frühsommer oder im Herbst (darauf ist die Botanik angelegt).

    Echt schön und riesengroß. Neben schönen Pflanzen kann man da auch interessantes wie durch Eisenocker verfärbte Grubenquellen, viele Vogel- und Insektenarten sehen oder botanische Führungen machen, Imkern bei der Arbeit zusehen…

    Einer der schönsten englischen Gärten die ich kenne (und im Gegensatz zum Westfahlenpark auch noch ganztags kostenfrei geöffnet.

    (Wo ich so schwärme, fällt mir ein, dass ich da mal wieder hin muss)

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    • Madlen

      Hallo Nathy 🙂
      Keine Sorge, wir haben den Rombergpark natürlich nicht vergessen, aber bei insgesamt 33 Parks und Grünanlagen kann man nicht jeden einzelnen aufzählen. Der wunderschöne Rombergpark wird aber in einem der nächsten Dortmund-Artikel entsprechend gewürdigt – versprochen 😉

      Liebe Grüße

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